Vegiegeschichte Teil 2: Eine Banane als Spielzeug

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Die Zwiebel lachte bösartig. Sie schaute zur Banane hoch. Die Möhre ahnte Schlimmes. Langsam harkte sich die Zwiebel mit ihren Wurzeln an die glatte Haut der Banane. Die Banane zuckte, denn es war sehr kitzelig. Als die Zwiebel oben angelangt war, verströmte sie ihren stechenden Geruch. Die Banane taumelte ein wenig, doch konnte sich gemütlich an die Glaswand der Schale anlehnen.



Voller Freude rutschte die Zwiebel den Bananenbauch herunter.



„Jippi, das macht richtig Spaß. Das macht so großen Spaß! Banane, das mach ich gleich noch mal.“



Jetzt hat die Möhre auch Lust bekommen. Doch ihre Haut war ein bisschen klitschiger, so dass sie nicht so leicht hoch kam. Als sie es endlich geschafft hat, rutschte sie mit hoher Geschwindigkeit runter. Leider hat sie sich etwas verletzt, weil sie mit ihrem Spitzen Popo auf den Glasboden auf gekommen ist.

Schmerz erfüllt sprach sie: „Das tat wirklich weh, weil ich halt nicht so rund bin, wie du, Zwiebel!“



Das restliche Gemüse staunte. Ja, es war geradezu fasziniert von so viel Schwung, von so viel Spaß, und von so viel Glück.



Ihr könnt euch vorstellen, dass jetzt jeder rutschen wollte. Damit begann ein Streit in der Obstschale, wer zuerst rutschen darf.



Die Zwiebel lachte Tränen, stieg aus der Schale, und betrachtete sich das ganze Schauspiel von weitem. Also jedenfalls – so viel Spaß kann Rutschen machen und hinterher hat man auch noch Vergnügen am Streit.



Die Banane hatte keine Lust mehr. Sie bekam braune Flecken. Irgendwie rutschte sie ins Schälchen. Das ist aber gar nicht schlimm, denn das Obst und auch die Banane, werden erst geschnitten und für den Obstsalat fertig gemacht.





Ein Mensch, der diesem Spektakel zugeguckt hätte, wäre sicher auch in ein Gelächter verfallen.



Es grüßt Euch:Roland
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Marlis Trapitz aus Düsseldorf | 04.03.2015 | 15:31  
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