Von Musik umrankt

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Bereits seit Jugendtagen ist Tommy Kirchmann begeisterter Musikfan, sammelt Platten, Musikzeitschriften und macht mit seiner Band „One eye open“ überdies selbst Musik. Nun veranstaltet er in Düsseldorf pro Jahr zwei Festivals für akustische Klänge. Eines findet im Sommer statt, das andere im Winter.

Düsseldorf. „Bereits als Jugendlicher war ich von Musik fasziniert“, erzählt Tommy Kirchmann und blickt zurück in Schülertage. „Damals habe ich für die Schülerzeitung des Rethel-Gymnasiums Musikrezensionen geschrieben“, erinnert sich der 1963 Geborene, „und kam damit natürlich auch immer auf tolle Konzerte.“
Sein erstes Konzert sah er als Zwölfjähriger. Status Quo, erinnert sich Kirchmann, in der Mitsubishi Electric Halle, ehemals Philipshalle. „Wenn meine Eltern gewusst hätten, was da in der Halle abging, hätten sie mich sicherlich niemals das Konzert hören lassen“, lacht Kirchmann.
Mit fünf Freunden besucht er bereits seit über 30 Jahren regelmäßig ausgewählte Festivals in Deutschland, informiert sich über neue Bands und tauscht sich mit seinen Freunden über musikalische Eindrücke und Einflüsse aus. „So erhalte ich stets aktuelle Hinweise und schaue weit über den eigenen musikalischen Tellerrand hinaus.“ Der Auslöser für den bis heute ungebrochenen Musikenthusiasmus war ein Konzert der damals in Deutschland noch unbekannten Band R.E.M. Die sah Kirchmann im Tor 3: „Am nächsten Tag bin ich sofort in einen Plattenladen gerannt und habe mir alle verfügbaren Langspielplatten der Band besorgt.“

Beats auf der Cajon

Heute speziell von rein akustisch erzeugter Musik begeistert, spielt er seit 2008 auch in der Band „One eye open“. Die Düsseldorfer Formation ist ein Projekt des Singer/Songwriters Markus „Major“ Günter, aus dessen Feder die Songs und Texte der Band stammen. Die instrumentale Besetzung zeichnet sich ebenfalls durch rein akustische Elemente aus. Mit akustischen Gitarren, Mandoline, Geige und Percussion schaffen die Düsseldorfer Markus Günter, Jules Booth und Heiko Wichelhaus intime Musik, die keiner elektrischen Verstärkung bedarf. Tommy Kirchmann spielt Cajon und ist in der Band für die Perkussion zuständig.
Über seine musikalische Begeisterung und in den vergangenen Jahren geknüpfte Kontakte zu Musikern, Veranstaltern und Bühnen wuchs der Wunsch, ein erstes eigenes kleines Festival für akustische Musik in seiner Heimatstadt Düsseldorf zu veranstalten: Die Idee der „Acustic Festivals“ war geboren. Kurzerhand nahm Kirchmann über soziale Medien Kontakt zu Größen der Szene auf und warb um Auftritte. Die angeschriebenen Bands waren begeistert, und so kam die bereits 1985 gegründete irische Band „Hothouse flowers“ gerne als Headliner zum „Acustic Winter“, das im vergangenen Jahr erstmals im Haus der Jugend, Lacombletstraße 10, stattfand. Viele weitere namhafte Bands aus insgesamt fünf Ländern konnte Kirchmann im vergangenen Jahr für die erste Ausgabe seines Festivals gewinnen und betont, dass ihm als Veranstalter die Atmosphäre sehr wichtig ist. Neben den fast freundschaftlichen Verhältnissen zu den auftretenden Bands, ist das Drumherum eines solchen Festivals ausschlaggebend für den Erfolg: Sowohl das Publikum, als auch die Musiker sollen sich wohl fühlen und allesamt gerne wiederkommen.“

Größen der Szene kommen nach Düsseldorf

Auch für die nun anstehende Sommerausgabe des Festivals, den „Acustic Summer“, konnte Kirchmann wieder Größen der Szene verpflichten. Wenn am Samstag, 22. August, ab 15 Uhr, die nächste Ausgabe des Festivals im Weltkunstzimmer, Ronsdorfer Straße 77A, gefeiert wird, wird zum Beispiel der Sänger und Liedermacher Niels Frevert, der aus der Hamburger Band „Nationalgalerie“ hervorgeht, in Düsseldorf zu Gast sein. Aber auch Desiree Klaeukens, „Mundy“ aus Irland, die Kölner Formation „Und wieder Oktober“ und viele weitere Bands werden am Start sein. Insgesamt elf Acts konnte Kirchmann zusammenstellen und kuratiert so ein gelungenes Festival in Flingern.
Und auch für das von Kirchmann als essentiell empfundene Drumherum wird gesorgt sein. „Speisen und Getränke wird es in sehr guter Qualität zu vernünftigen Preisen geben“, kündigt er an, und auch eine Kinderbetreuung ist für Kirchmann Teil eines gelungenen Musikfestivals. Eigens dafür hat er zwei Pädagoginnen engagiert.
Das Besondere am Veranstaltungsort „Weltkunstzimmer“ ist, dass bis 22 Uhr Open Air, also unter freiem Himmel gespielt wird. Mit drei weiteren Bands wird im Anschluss das Festival in den Innenräumen des Weltkunstzimmers ausklingen.

Hintergrund:
Festivaltickets können für 22 Euro Vorverkaufsgebühr sowohl unter www.rainking-music.com, als auch bei A&O Medien in den Schadow Arkaden, Schadowstraße 11, erworben werden.
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