Zakk: Stagediving mit Benjamin von Stuckrad-Barre

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Düsseldorf: zakk |

Der Fotograf ahnte schon im Vorfeld, dass da „Böses“ auf ihn zukommen könnte. So war es dann auch. Mitten in der Lesung, die Benjamin von Stuckrad-Barre im seit März ausverkauften Zakk hielt, sollte er auf die Bühne.

Ein Foto von ihm und dem Publikum wolle der Mann mit der Kamera doch haben, so war es im Vorfeld kommuniziert worden, ließ von Stuckrad-Barre die Anwesenden wissen. Bitte schön: Der Schriftsteller versucht sich in Stagediving, lässt sich von einem Teil der 400 Anwesenden einmal durch die Halle tragen. Applaus.

Er liest aus Panikherz


Von Stuckrad-Barre unterhält sein Publikum gerne. Er liest an diesem Abend aus seinem autobiografischen Roman „Panikherz“ und wenn er von Brückentagsdeutschen schreibt und Spielplatzangelikas spricht, nicken wie auch an anderen Stellen viele mit dem Kopf. Sie wollen ihn verstehen, zeigen, dass sie so sind wie er. Und schreiben das sichtbar per WhatsApp Nichtanwesenden?! Es wird viel gelacht und genickt, als der 41-Jährige Geschichten von seinem Sohn oder seinem 20-jährigen Abiturnachtreffen erzählt. Und gelitten und genickt, wenn er von seinen Drogenexzessen spricht. Und sich nicht mehr einbekommen, als er von seiner Freundschaft mit Udo Lindenberg berichtet. Was stimmt? Alles? Nichts? Oder! Egal. Unterhaltung ist alles. Die ist zu Ende, als Stuckrad-Barres fiktive Uhr es anzeigt.
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