Arbeitsreicher Donnerstag für die Feuerwehr Düsseldorf

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48 Brand- und Hilfeleistungseinsätze in 24 Stunden

In der Zeit von Donnerstagmorgen, 7 Uhr, bis Freitagmorgen, 7 Uhr, rückten die Retter der Stadt zu insgesamt 361 Einsätzen aus. Die Einheiten der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr wurden zu 21 Feuermeldungen sowie 27 technischen Hilfeleistungen gerufen. Der Rettungsdienst rückte im selben Zeitraum zu 177 Notfalleinsätzen aus bei denen 43-mal der Notarzt die medizinische Versorgung unterstützte sowie zu 136 Krankentransporten.

Hier nun einige Einsätze in Kürze:

9.45 Uhr, Krahestraße, Flingern

An einem Pkw brannte ein Kühlerschlauch, die Besatzung des Hilfeleistungslöschfahrzeuges der Feuerwache Behrenstraße konnte den Brand mit einem kleinen Löschgeräte schnell löschen.

11.52 Uhr, Greifswalder Straße, Garath

Von der Polizei kam die Meldung über einen ausgelösten Rauchmelder in einer Wohnung. Nur wenige Minuten später trafen die Einheiten der Feuerwache Frankfurter Straße ein. Vor Ort konnten die Spezialisten der Feuerwehr schnell Entwarnung geben, der Rauchmelder wurde durch angebranntes Essen ausgelöst. Die Einsatzkräfte entfernten den Topf vom Herd und belüfteten die Wohnung. Nach rund 20 Minuten war der Einsatz beendet.

12.07 Uhr Kappler Straße, Reisholz

Passanten meldeten über die Notrufnummer 112 einen Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person zwischen einem Reisebus und einem Pkw.
Aufgrund der Meldung begaben sich Einheiten der Feuerwachen Werstener Feld, Frankfurter Straße, Posener Straße, der Einsatzführungsdienst der Hüttenstraße, die Freiwillige Feuerwehr Garath sowie der Rettungsdienst mit Notarzt zu der gemeldeten Adresse. Aus noch ungeklärter Ursache war ein nur mit dem Busfahrer besetzter Reisebus sowie mit einem Fahrer besetzter Pkw frontal zusammengestoßen. Dabei war der Fahrer des Pkw nicht eingeklemmt, sondern schwer verletzt im Fahrzeug eingeschlossen. Die Feuerwehr konnte durch Aufhebeln der Tür eine Öffnung zur Behandlung des Verunfallten schaffen. Über ein Rettungsbrett erfolgte dann in Zusammenarbeit mit der Notärztin die patientengerechte Rettung über die Heckklappe des Fahrzeugs. Der Rettungsdienst transportierte den Verletzten nach einer Versorgung vor Ort in eine Düsseldorfer Spezialklinik, der Busfahrer blieb unverletzt. Nach rund 50 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

15.51 Uhr, Fichtenstraße, Flingern

Der Leitstelle wurde eine brennende Lagerhalle in einem Gewerbepark an der Fichtenstraße gemeldet. Aufgrund dieser Meldung rückten die Löschzüge der Feuerwachen Behrenstraße, Hüttenstraße, Sonderfahrzeuge der Wache Posener Straße, der Einsatzführungsdienst der Hüttenstraße sowie der städtische Rettungsdienst mit Notarzt zur gemeldeten Adresse aus. Vor Ort hatte es in einer Halle gebrannt, jedoch konnten die Mitarbeiter der Firma den Entstehungsbrand bereits vor Eintreffen der Feuerwehr löschen. Aufgrund der Verrauchung in der betroffenen Halle lüftete die Feuerwehr diese noch einige Minuten über die vorhandenen Oberlichter. Nach rund 20 Minuten war auch hier der Einsatz für die Retter beendet.

17.52 Uhr, BAB 46 Fahrtrichtung Wuppertal, Höhe Universistätstunnel

Einen Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person wurde der Feuerwehrleitstelle am frühen Abend gemeldet. Nur fünf Minuten später trafen die ersten Einheiten der Feuerwehr an der Einsatzstelle ein. Nach der ersten Inaugenscheinnahme war keine Person im Fahrzeug eingeklemmt. Zwei Pkw waren verunfallt, dabei wurden drei Insassen leicht verletzt. Die Feuerwehr sicherte mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug bis zum Eintreffen der Polizei die Einsatzstelle. Durch den Rettungsdienst wurden die Verletzten vor Ort medizinisch versorgt und im Anschluss in nahe gelegene Krankenhäuser transportiert. Nach rund 30 Minuten war der Einsatz für Feuerwehr hier beendet.

22.17 Uhr, Peter-Richarz-Straße, Eller

Über die Notrufnummer 112 wurde der Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf eine Rauchentwicklung aus einer Dachgeschosswohnung in Eller gemeldet. Wenige Minuten später trafen die ersten Einsatzkräfte der Feuerwache Werstener Feld an der gemeldeten Adresse ein. Aus der Wohnung in dem obersten Stockwerk eines Mehrfamilienhauses drang Rauch. Schnell konnte angebranntes Essen als Ursache durch die Feuerwehr festgestellt werden. Ein Löschtrupp drang in die Wohnung ein und rettete den Mieter aus seiner verrauchten Wohnung. Nach der Untersuchung durch den Notarzt vor Ort, transportiert ein Rettungswagen diesen mit dem Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Nachdem die Feuerwehrkräfte die Wohnung belüftetet hatten, war für die 37 Retter nach rund 30 Minuten der Einsatz beendet.
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