Aus dem alten Flingern

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Das historische Foto zeigt Badegäste des Freibades Flingern. Auch Autor Thomas Bernhardt steht als Kind mit Fußball hinter dem Kinderwagen. Foto: privat
Gesucht werden Abbildungen oder Postkarten mit Motiven aus dem alten Flingern, etwa ab dem Jahr 1900. Autor Thomas Bernhardt sucht für ein neues Buchprojekt die Mithilfe der Flingeraner Bürger.

Flingern wurde erstmals im Jahre 1193 als ein zu Grafenberg hin gelegener Wald erwähnt. Der Bereich zwischen Düsseldorf und Gerresheim war seinerzeit nur dünn besiedelt, beherrscht wurde das Gebiet vom Rittergeschlecht Hayc von Flingern, welche als Holz- und Markgrafen dienten.

Historische Betrachtungen des Stadtteils

Die Stadt Düsseldorf wuchs im 13. und 14. Jahrhundert weitgehend auf Grund und Boden der Flinger Ritter, deren Besitztümer zum Teil auch in der heutigen Altstadt lagen. Seinen Hof hatte das Rittergeschlecht auf dem Mühlenplatz. Bereits im 14. Jahrhundert verlor das Geschlecht der Ritter von Flingern jedoch an Bedeutung, aus den ursprünglich im Flinger Wald gelegenen Speckerhöfen entstand das Kloster Düsselthal und rundherum der Stadtteil Düsseltal, der im Volksmund den Namen Zooviertel trägt und sich nördlich an Flingern anschließt.
Während der Industrialisierung entwickelte sich Flingern zu einem Arbeiterwohnviertel. Die industrielle Struktur ist in Flingern-Süd auch heute noch deutlich sichtbar.
Nun widmet sich der Autor Thomas Bernhardt mit einem aktuellen Buchprojekt dem heute wieder sehr beliebten Stadtteil. Bernhardt ruft die Bevölkerung dazu auf, ihn mit alten Postkarten, Fotos sowie Geschichten und Anekdoten zu unterstützen. Bei seinem Projekt möchte sich Bernhardt vornehmlich auf die Zeit ab etwa 1900 konzentrieren und so das alte Flingern und seine Entwicklung bis heute wieder lebendig machen.

Mithilfe durch Bürger benötigt

Wer Fotos, Karten oder Texte zur Verfügung stellen kann, der meldet sich bitte bei Thomas Bernhardt unter der Telefonnummer 0177 / 3313952 oder per Email an buero.bernhardt@t-online.de. Die historischen Fotos und entsprechende Begleittexte können dem Autor per Email geschickt werden. Gerne nimmt Bernhardt die Dokumente auch postalisch entgegen. Für diesen Fall bittet er um einen Anruf, so dass er Interessierten seine Postadresse mitteilen kann.
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Gisela Weining aus Mülheim an der Ruhr | 29.10.2014 | 08:15  
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