Club Carlsplatz

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Andre Zalbertus mit siner Frau Berit beim Gang über den Carlsplatz.Foto: Voskresenskyi

Einer der prominentesten Orte im Düsseldorfer Innenstadtbereich ist sicherlich der Carlsplatz. Dort gibt es noch einen vergleichsweise großen Wochenmarkt, wie er in anderen Städten – was Größe und Angebot angeht – immer rarer wird.

Trotz des positiven Lichtes, in dem der Carlsplatz erscheint, haben die im Verein Händler des Carlsplatz organisierten Unternehmer die Zeichen der Zeit erkannt. Seit August führt der Journalisten Andre Zalbertus die Geschäfte der Carlsplatz GmbH. Mit Beginn des kommenden Jahres soll der Carlsplatz neu vermarktet werden. Partner ist die Eggert Group.

Einer der wichtigsten Bausteine: der Club Carlsplatz. Stammkunden erhalten vom jeweiligen Händler ihres Vertrauens eine Clubkarte. Karteninhaber können dann von Vergünstigungen und dergleichen profitieren. So können Rabatte eingeräumt, eine Aufbewahrung der Einkäufe arrangiert oder Parplatzkontingente gewährt werden.

Zudem sollen Kooperationen mit potentiellen Partnern angestoßen werden, um gemeinsame Vermarktungsaktionen auf den Weg zu bringen. Warum nicht beispielsweise eine Weinprobe auf dem Carlsplatz, wenn in der Stadt eine Weinmesse stattfindet?

„Unsere Vision ist es“, so Sven Eggert von der Eggert Group, „für den Carlsplatz ein gemeinschaftliches Erlebnis zu schaffen.“ Das betrifft Händler und Kunden gleichermaßen. Wichtig bei den Plänen ist das rechte Augenmaß. „Wir müssen aufpassen, dass das Ganze nicht übervermarktet wird“, so Eggert.
Punkten soll der Carlsplatz vor allem mit dem, was er bereits hat, ein Lebens- und Einkaufsgefühl, dass von persönlichem Kontakt zwischen den Händlern und ihren Kunden geprägt ist. „Ganz wichtig ist die Mischung von allem und das Gefühl – das unterscheidet uns zum Beispiel von Amazon“, betont Andre Zalbertus.

Auch soll das Verhältnis zwischen alteingesessenen und neuen Händlern verbessert werden. Erste konstruktive Gespräche hat Zalbertus bereits geführt.
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