Conny meets Andreas Kümmert

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(Foto: Foto/ Copyright : SAT.1/ProSieben/Richard Huebner)
Andreas Kümmert galt für viele schon zu Beginn der Castingshow "The Voice of Germany" als Favorit.

Am Freitag steht der Sänger und Songwriter im Finale auf der Bühne und kämpft um den Titel.

Wir haben uns vorher nochmal mit ihm über seinen Beinamen "Rocket Man" unterhalten, haben ihn gefragt, warum er überhaupt bei einer Castingshow mitmacht und was er für 2014 plant.

Das Ergebnis ist ein interessantes Interview mit einem Menschen, der uns mit seiner Stimme Gänsehautmomente beschert.

Liebst,
Conny

Conny: "Sie werden seit den "Blind Auditions" als "Rocket Man" bezeichnet. Was ist das für ein Gefühl?"
A. Kümmert: "Einerseits ist das ein komisches Gefühl, andererseits ist es für einen Künstler immer gut, eine Art Pseudonym zu haben."

Conny: "Also ist Elton John schon so eine Art Vorbild? Oder hat Ihnen das Lied "Rocket Man" einfach nur gut gefallen?"
A. Kümmert: "Ich bin ein großer Elton John Fan. Das beschränkt sich allerdings eher auf die 70er Jahre. Die Songs, die er früher gemacht hat, finde ich sehr schön."

Conny: "Sie selbst haben schon weit vor "The Voice of Germany" Musik gemacht? Wie sah das aus?"
A. Kümmert: "Ich bin seit über sieben Jahren hauptberuflicher Musiker. Im Jahr spiele ich zwischen 150 und 170 Shows in ganz Deutschland, teilweise auch im Ausland. Im Prinzip trete ich viermal die Woche auf."

Conny: "Warum haben Sie sich denn dann entschieden, bei "TVOG" mitzumachen? Sie waren doch auch vorher erfolgreich..."

A. Kümmert: "Das stimmt. Man spielt zwar in ganz Deutschland, aber wenn man als Musiker etwas erreichen möchte, braucht man auch ein gewisses Maß an Publicity. Bei "TVOG" schaut immerhin ein Millionenpublikum zu. Hier kann ich meine Musik super vorstellen und bekannter machen."

Conny: "Sie gelten als Geheimfavorit, bekommen regelmäßig Standing-Ovations. Können Sie das noch genießen oder wirkt es irgendwie unwirklich?"

A. Kümmert: "Ich genieße das Ganze natürlich. Im Prinzip erlebe ich jetzt das, worauf ich Jahre lang hingearbeitet habe. Ich wollte schon immer diese Menge an Leuten erreichen. Es geht mir dabei nicht um viel Geld oder darum, ein "Promi" zu sein. Als ein solcher würde ich mich auch nicht sehen, wenn ich noch bekannter werden würde. Aber ich möchte mit meiner Musik etwas erreichen und die Menschen berühren. Das hat offenbar gut funktioniert... und das finde ich toll."

Conny: "Wie entspannen Sie denn eigentlich bei all dem Trubel?"
A. Kümmert. "Es hört sich lustig an, aber ich entspanne tatsächlich auch mit der Musik. Entweder höre ich mir einfach Musik an oder ich schreibe selbst. Natürlich verbringe ich auch so oft es geht Zeit mit meinen Freunden, meiner Familie und meiner Freundin. Solche Sachen eben."

Conny: "Hat sich denn Ihr Freundeskreis seit "TVOG" verändert?"
A. Kümmert: "So gesehen eigentlich nicht. Ich hatte schon vorher einen kleinen Freundeskreis. Über die Jahre kristallisiert sich ja sowieso immer heraus, wer deine wirklichen Freunde sind und wer nicht. In einer solchen Situation, in der ich mich gerade befinde, kristallisiert sich das Ganze nochmal sehr extrem heraus. Meine Freunde behandeln mich aber wie immer. Sie spielen mir immer noch kleine Streiche. Alles genauso wie vorher auch. Ich finde das aber toll, weil ich denke, dass es wichtig ist, in einer solchen Situation geerdet zu werden."

Conny: "Wie sehen Ihre Pläne für die nähere Zukunft aus?"
A. Kümmert: "Nach wie vor möchte ich einen Haufen Shows spielen, gute Alben machen und tolle Platten veröffentlichen. Ich möchte -im Idealfall- tolle Musik schreiben und nach wie vor gut davon leben können."

Conny: "... und vielleicht auch gewinnen. Wer weiß...?"
A. Kümmert: "Ja, klar. Der Sieg bei "TVOG" ist jetzt nicht mein primäres Ziel, aber ich fände es natürlich auch schön."

Conny: "Die öffentlich-rechtlichen hatten vor Kurzem das Hauptthema "Glück" im Programm. Was bedeutet denn Glück für Sie?"
A. Kümmert: "Ich weiß nicht, inwiefern man in der Gesellschaft zu dieser Zeit zu 100% glücklich sein kann, aber ich denke, Glück ist auf jeden Fall, wenn man mit dem, was man macht das erreicht, was man erreichen möchte und wenn man dafür auch Anerkennung bekommt. Privates Glück hingegen bedeutet für mich, nicht alleine zu sein und Menschen zu haben, die man lieben darf und die einen wiederum lieben. Für mich gehören Familie und Freunde definitiv auch zum Glück dazu."
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1 Kommentar
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Christoph Nitsch aus Bochum | 18.12.2013 | 17:14  
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