Düsseldorf am Ruder: Benefizregatta ausgebucht

Wann? 03.09.2016

Wo? Medienhafen, Düsseldorf DE
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Düsseldorf: Medienhafen |

Die Benefiz-Regatta "Düsseldorf am Ruder" kommt gut an: Die Startplätze sind vorzeitig ausgebucht! Die Suche nach Menschen, die Lust haben für den guten Zweck das Ruder in die Hand zu nehmen, zeigt sich auch in diesem Jahr erfolgreich. Seit dem ersten Aufruf Anfang Mai freuen sich der Düsseldorf am Ruder e.V., die Krebsgesellschaft NRW und der Ruderclub Germania über 60 Anmeldungen. Damit ist die Benefiz-Regatta, die am 3. September im Medienhafen stattfindet, ausgebucht.

„Es wird jetzt eine Warteliste geben, auf die sich interessierte Teams noch eintragen können“, berichtet Albrecht C. Müller, Ehrenvorsitzender des Ruderclubs Germania und Vorstandsmitglied des Vereins „Düsseldorf am Ruder“. Die Anmeldephase läuft offiziell noch bis Ende Juni. „Die Chancen nachzurücken stehen nicht so schlecht, da bei der Fülle der Teams immer mal ein Ausfall zu erwarten ist“, so Müller.

Großes Vorhaben braucht Förderer


Unterstützt werden die Planungen für das sportliche Ereignis vom diesjährigen Hauptsponsor Janssen Cilag. Mit großem Engagement sind zudem die Kaiserswerther Diakonie mit dem Florence-Nightingale-Krankenhaus, das Universitätstumorzentrum Düsseldorf, das Evangelische Krankenhaus Düsseldorf sowie viele weitere Unterstützer von Seiten der Stadt dabei. Schirmherr der Aktion ist, wie bei der Premiere im letzten Jahr, Oberbürgermeister Thomas Geisel, der auch wieder die Siegerehrung übernehmen wird.

Krebsprävention und direkte Hilfe für Menschen mit Krebs



Mit dem Erlös der Benefiz-Regatta sollen Projekte der Krebsgesellschaft NRW gefördert werden. Hier ist die Krebsgesellschaft in vielen Bereichen aktiv: zum Beispiel in Kitas und Schulen, um im Rahmen der Hautkrebsprävention gezielt früh anzusetzen und den Schutz junger Haut ins Bewusstsein zu rücken. Für Betriebe bietet die Krebsgesellschaft NRW spezielle Schulungsangebote zur Darm-, Haut- und Blasenkrebsprävention sowie zur Brustkrebsfrüherkennung. Mit Blick auf die Versorgung von Krebspatienten macht sich die Gesellschaft für Behandlungsqualität und psychosoziale Krebsberatung stark. Als Anlaufstelle und Lotse im Gesundheitswesen bietet sie verlässliche Informationen. Erkrankte und Angehörige erfahren fachkundige psychosoziale Erstberatung im Rahmen einer Telefonsprechstunde. Für Düsseldorf und Umgebung steht Ratsuchenden eine ambulante psychosoziale Krebsberatungsstelle zur Verfügung.

Die Teams: „Haifutter“ und „Bernd das Boot“


„Das Interesse und die Kreativität der Teams, die sich bisher angemeldet haben, begeistert uns auch in diesem Jahr“, berichtet Dr. Margret Schrader von der Krebsgesellschaft NRW. Allein die Namen der angemeldeten Teams steigern die Vorfreude: So werden am 3. September Teams mit verheißungsvollen Namen wie Rheinpower, Haifutter, Unsinkbar und Bernd das Boot antreten. Mit an den Start gehen auch zwei Teams der Krebs-Selbsthilfe: die Familienhilfe Darmkrebs (Semi-Colon e.V.) und die „Frauenselbsthilfe nach Krebs Landesverband NRW e.V.“, die bereits zum zweiten Mal dabei ist. „Wir freuen uns riesig auf den Tag. Neben dem Spaß geht es jedoch vor allem darum, zu zeigen, dass Menschen mit einer Krebserkrankung stark und aktiv sein können. Mit der Krankheit gerät das Leben komplett aus den Fugen. Das ist erst mal so, muss aber nicht so bleiben. Hierbei können wir unterstützen“, berichtet Petra Kunz, NRW-Landesvorsitzende der Frauenselbsthilfe nach Krebs.

Ende Juli geht es für die Teams aufs Wasser!


Die nächste große Aufgabe der kommenden Wochen wird nun das Training für die Teams sein. Hier setzen wir alles daran, dass sich die Mannschaften gut vorbereiten können“, berichtet Melanie Lack, Vorsitzende der Ruderclubs Germania. Um allen Mannschaften mehrere Trainingseinheiten anbieten zu können, sind die Jugendtrainer des Ruderclubs fast rund um die Uhr im Einsatz. Alle engagieren sich ehrenamtlich und opfern gerne ihre Ferien für die gute Sache.

Unterstützer oder Bootspate werden!


Interessierte, die den Zweck der Benefiz-Regatta unterstützen möchten, sind herzlich willkommen. Bootspaten für die Übernahme der Startgelder für die Teams der Krebs-Selbsthilfe - 200 Euro pro Boot - werden noch gesucht. Informationen zu den Unterstützungsmöglichkeiten und Sponsoring gibt es unter www.duesseldorf-am-ruder.de.
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