„Düsseldorf hat Geburtstag, in Eller ist die Party!“

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Letztes Jahr heizten brasilianische Klänge den Besuchern des Festes ein. In diesem Jahr sorgen unter anderem drei Düsseldorfer Nachwuchsbands für Stimmung. Foto: Siegel

Zwei Bühnen, eine Miss-Wahl und die Auflösung des Schaufensterwettbewerbs – das 21. Gumbertstraßenfest, das am Samstag und Sonntag, 7. und 8. September, auf dem Gertrudisplatz und rund um die Gumbertstraße veranstaltet wird, fährt in diesem Jahr ein paar Neuerungen auf.

Eller. Am Samstag um 17 Uhr ist es soweit: Dann wird das Gumbertstraßenfest auf dem Gertrudisplatz eröffnet. Um 19 Uhr tritt „Der letzte Schrei“ auf – nicht die einzige musikalische Attraktion.

Denn in diesem Jahr gibt es erstmals eine zweite Bühne, die in der Straße Alt-Eller steht und auf der am Sonntag unter anderem die Nachwuchsbands „Leekeys and Swizzy B“, „Burps“ und „Kopfecho“ zu hören sein werden. Auf dem Gertrudisplatz treten wiederum die „Swinging Funfares“ und die „Band ohne Bart“ auf. Auf beiden Bühnen gibt es zudem viele weitere Attraktionen. Begleitet wird das Fest von einem verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr.

Bereits am Samstag um 12 Uhr geht es mit einem Händlermarkt auf dem Gertrudisplatz los: Professionelle Austeller bieten Kunsthandwerk an. Auch für die Kinder ist während des Gumbertstraßenfestes gesorgt: Beim Bemalen eines 7,25m langen Bildes, das zu Gunsten von „Fifty-Fifty“ versteigert wird, auf einer Gokart-Bahn oder auf einem Karussell können sie sich richtig austoben. Beim verkaufsoffenen Sonntag gibt es auf der Gumbertstraße einen Trödelmarkt.

Gefeiert wird auch im Zeichen des Stadtjubiläums 725 Jahre Düsseldorf. „Wir haben für das Fest in diesem Jahr zwei Untertitel: ‚Düsseldorf hat Geburtstag,
in Eller ist die Party! ‚ und ‚Das alte Eller grüßt das junge Düsseldorf!‘, denn Eller feiert in fünf Jahren sein 800-jähriges Bestehen“, erzählt Ralf Hansen vom Vorstand der Werbegemeinschaft Eller, die das Gumbertstraßenfest veranstaltet.

So wurde auch der Schaufensterwettbewerb, den die Werbegemeinschaft in Kooperation mit dem Rhein-Boten veranstaltet, unter den 725. Geburtstag der Stadt gestellt, mussten die 21 teilnehmenden Einzelhändler ihre Schaufenster entsprechend dekorieren. Die Gewinner von Jury- und Publikumspreis werden am Sonntag um 12 Uhr auf dem Gertrudisplatz bekannt gegeben. Daneben steht erstmals die Wahl der „Miss IndividuEller“ auf dem Programm. Die Miss-Wahl ersetzt die bislang übliche Modenschau.

So sehr das Stadtjubiläum fester Bestandteil des Festes ist, so sehr ärgern sich die Veranstalter über die damit zusammenhängenden Terminansetzungen. „Man hat uns schon etwas übel mitgespielt von der Stadt“, sagt Ralf Hansen. Während die Termine für die verkaufsoffenen Sonntage in den Nebenstadtbezirken bereits Mitte Januar festgestanden hätten, habe die Stadt ihr Fest auf dem Burgplatz, dem Marktplatz und entlang der Rheinpromenade Ende Januar auf dasselbe Wochenende gelegt wie das Gumbertstraßenfest. Auch in der Stadtmitte gibt es einen verkaufsoffenen Sonntag.

1993 wurde das Gumbertstraßenfest zum ersten Mal veranstaltet. Anlass damals war die Anbindung des Stadtteils Eller an das Düsseldorfer U-Bahnnetz. Seitdem wird das Fest jedes Jahr von der Werbegemeinschaft Eller ausgerichtet.

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