Feuerwehr hatte am Mittwoch viel zu tun

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Löschmaßnahmen über Drehleitereinsatz der Berufsfeuerwehr Düsseldorf auf der Siegburger Straße in Oberbilk Foto: Feuerwehr Düsseldorf

Einen unruhigen Nachmittag hatte die Feuerwehr Düsseldorf am Mittwoch, 31. Mai.



Zuerst musste die Feuerwache Hüttenstraße ausrücken. Ein verdächtiger Gegenstand war in einer S-Bahn am Hauptbahnhof gegen 16 Uhr gefunden worden. Zum Schutz der Polizeimannschaften und Menschen am Bahnhof sicherten 12 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst sowie ein Notarzt den Hauptbahnhof. Sie brauchten zum Glück nicht eingreifen.
Um 17.30 wurde der Leitstelle von der DB Notfall-Leitstelle Duisburg ein Reizgaseinsatz nach einem Tumult in einer S-Bahn am Haltepunkt Wehrhahn gemeldet, bei dem eine unklare Anzahl von Verletzten vermutet wurden. Zum Einsatz kam eine neue Komponente der Feuerwehr Düsseldorf bestehend aus einem Führungsdienst, einem Löschfahrzeug, einem Gerätewagen Rettung (Fahrzeug mit großer Anzahl von Sanitätsmaterial), einem Notarztwagen sowie drei Rettungswagen.
Vor Ort waren 16 Einsatzkräfte. Auch hier konnte zügig Entwarnung gegeben werden. Ein Passant, der als Streitschlichter Zivilcourage zeigen wollte, wurde mit Reizgas verletzt und von einem Rettungswagen in die Augenfachklinik der Uni-Klinik transportiert. Die Bundespolizei klärt die weiteren Umstände und übernahm die Einsatzstelle.
Zeitgleich um 17.25 Uhr kam es zu einer Feuermeldung auf der St.Göres-Straße in Kaiserswerth. Die Feuerwache Flughafen und die Freiwillige Feuerwehr Kaiserswerth eilten zum Einsatzort. Hier stellten sie schnell eine Fehlauslösung eines Heimrauchmelders fest. Für etwa 30 Feuerwehrleute war der Einsatz nach 20 Minuten beendet.
Mehr Arbeit gab es gegen 17.50 für die Feuerwache Hüttenstraße auf der Brücke der Bahngleise über die Siegburger Straße in Oberbilk. Hier wurde Feuerschein von der Brücke der Deutsche Bahn-Gleise gemeldet.
Nach Erkundung des Einsatzleiters stellte sich die Situation als schwierig dar, weil es in einem mit Holz ausgeschlagenem Kabelkanal auf etwa 10 Meter Länge brannte. Der Zugang auf die Brücke war wegen des Ferngleises gefährlich und es musste die Sperrungsbestätigung der DB-Notfallleitstelle in Duisburg abgewartet werden. Der Lokführer eines S-Bahnzuges im Nebengleis des Bahnhofes hatte zwar durch den Einsatz eines Feurlöschers das Feuer etwas eingedämmt, aber nicht löschen können. Um trotzdem schon gefahrlos Löschmaßnahmen einzuleiten, wurde die Drehleiter vor der Brücke in Stellung gebracht und ein Löschtrupp konnte mit einem Löschrohr, verlegt über den Leiterpark, die ersten Löschversuche vom sicheren Standort des Leiterkorbes starten. Diese Maßnahme führte schnell zum Erfolg und nachdem die Strecke bestätigt gesperrt war, konnten die Restarbeiten vom Gleis aus durchgeführt werden. Für die 18 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst war der Einsatz nach etwa einer Stunde beendet.
Weitere Maßnahmen, wie zum Beispiel die Klärung der Ursache des Brandes, werden durch die Bundespolizei übernommen. Durch die Sperrung der Siegburger Str. kam es im Feierabendverkehr zu Störungen in Richtung Wersten.
Den Abschluss bildeten gegen 18 Uhr die Feuerwehrmänner der Feuerwache Wersten und der freiwilligen Feuerwehr Himmelgeist, die auf der Nikolausstraße in Himmelgeist ein brennendes Wurzelwerk eines abgestorbenen Baumes mit einem Löschrohr ablöschten. Für die 30 Einsatzkräfte dauerte der Einsatz etwa 30 Minuten. Die Ursache ist unbekannt.
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