Grundschüler begeistern für Natur und Technik

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Die Experimente sind vielfältig, die Schüler interessiert: die Forschermesse „Miniphänomenta“ an der Sternwartschule in Bilk. Foto: Ingo Lammert
Bilk. Was passiert, wenn ein Rohr mit Löchern ins Wasser gehalten wird? Und warum rollen Murmeln auf einer geraden Strecke schneller als auf einer gebogenen? Diesen und anderen spannenden Fragen können derzeit die Schüler der Sternwartschule, Im Dahlacker 15, im Rahmen des Projektes „Miniphänomenta“ nachgehen.
Zwei Wochen lang werden sie an 25 Stationen zu kleinen Forschern und dürfen Phänomene aus Natur und Technik spielerisch ergründen.

Lust erzeugen auf Technik und Physik

Fragen stellen, selbst experimentieren und dabei Lust auf Physik und Technik bekommen. Im stetigen Bemühen der Sternwartschule, die naturwissenschaftlich-technische Bildung ihrer Schüler zu verbessern, war dem Kollegium schnell klar, dass die Miniphänomenta regelmäßig an ihrer Schule stattfinden soll. Und so wurde das ehrgeizige Projekt, das von Dr. Lutz Flessner, Professor an der Universität Flensburg, ins Leben gerufen wurde, an die Sternwartschule geholt.

Experimente werden eigenständig gemacht

Das Besondere an diesem Projekt ist, dass die Schüler die Versuche selbständig und ohne Anleitung durchführen. In kleinen Gruppen erkunden sie die Stationen, stellen Thesen auf und diskutieren ihre Vermutungen. Erklärungen gibt es bewusst keine. „Die Experimente sollen zum Rätseln, Staunen und Wundern anregen. Es geht nicht darum, den Kindern etwas zu erklären. Durch Ausprobieren lernen die Schüler am meisten“, erklärt Lehrerin Christina Warnke, die zuvor an einer Fortbildung zum Thema teilgenommen hatte. Neben den Kindern können am Ende der zwei Wochen auf einem offenen Nachmittag auch die Eltern auf Entdeckungsreise gehen. Und wer weiß – vielleicht müssen sich dann die Kinder mit den Erklärungen zurückhalten?!
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