Interview mit dem Düsseldorfer Prinzenpaar der Session 2013/2014

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Keine Frage: Die Venetia muss links stehen. Auch beim Besuch beim Rhein-Boten hielten sich Michael Schweers und Pia Oertel an diese Order. Fotos: Stefanie Siegel
 

Irgendwann im vergangenen Jahr, da haben sie sich mal gebützt. Aber gekannt haben sie sich nicht. In der kommenden Woche, am Freitag, 15. November, werden sie nun gekürt: Michael Schweers und Pia Oertel, das Düsseldorfer Prinzenpaar der Session 2013/2014.

Inzwischen kennen sie sich auch. „Seit dem 27. Mai“, kommt es auf Nachfrage wie aus einem Munde. Da haben sie sich getroffen. Zu zweit. Haben fünf Stunden zusammen gesessen und festgestellt: Es passt. Dabei war ihr Kennenlernen für einen Tag später geplant, mit den Vorstandsmitgliedern des Comitee Düsseldorfer Carneval. „Sie hatten sich für ihn als Prinz entschieden und haben mich als passende Venetia gesehen“, erklärt Pia Oertel den Ablauf. Als der designierte Prinz Michael I und seine Venetia dann Präsident Josef Hinkel, Vizepräsident Dr. Rolf Herpens und Geschäftsführer Christoph Joußen trafen, gaben sie ihr kleines Geheimtreffen preis wie auch gleichzeitig ihr Okay.
Seitdem bereiten sich die beiden auf die anstehende Session vor. Damit alles glatt läuft kommunizieren sie über WhatsApp. „Michael hat erstmal unsere Kalender synchronisiert“, sagt Pia Oertel und fügt schmunzelnd an: „Ich wusste gar nicht, dass das geht.“ Er sei, so erzählt sie später, der best organisierte Mensch der Welt, sie dagegen eher Chaotin. So oder so: Es sind 280 Termine, die schon jetzt in ihren Kalendern stehen...
Sie, die freiberufliche Bühnen- und Kostümbildenerin, hat nicht nur den Wagen für die Büdericher Heinzelmännchen sondern auch ihre Kleider entworfen. Drei davon schneidern nun die Designerin Martina Becker, zwei das Modeunternehmen Strenesse.
In den vergangenen Wochen kam die Detailplanung für die Kürung hinzu. Die Gäste erwartet ein etwa 20-minütiges Unterhaltungsprogramm des dann aktuellen Prinzenpaares der Stadt Düsseldorf. Viel verraten die beiden nicht, viel lieber wecken sie die Neugierde. „Wir haben ein Präsent für die Stadt zum 725-jährigen Bestehen“, sagt Schweers. Um ihre ersten Auftritte zu meistern, reicht WhatsApp dann aber nicht. „Wir treffen uns auch“, sagt Michael Schweers lachend. Denn es ist die Frage, die sie immer wieder gestellt bekommen. Wie geht das: Beruf, Familie (siehe Kästen) und dann noch Prinzenpaar. „Genau in den Wochen zwischen November und März muss ich nicht weg“, sagt Pia Oertel. Michael Schweers beruft sich auf sein gutes Team.
Jetzt sind es noch neun Tage bis zur Kürung. Und die beiden? Sie freuen sich. „Es ist fantastisch, dass uns das Vertrauen entgegen gebracht wird, die Stadt zu repräsentieren“, freut sich Michael Schweers auf seine Zeit als Prinz. Sie fügt an: „Es ist großartig mit so vielen unterschiedlichen Menschen zu tun zu haben, die der Karneval verbindet.“
Dass es dann tatsächlich passt, haben sie in den letzten Wochen gemerkt. „Ich liebe an ihr die Kreativität, ihre verrückten Ideen und ihre Herzlichkeit“, sagt er über sie. „Ich mag seine Kreativität, die Ideen purzeln nur aus ihm heraus, seine Hingabe und starke Nerven und dass er liebevoll mit allen Menschen umgeht und ihm kein Ziel zu fern ist“, sagt sie über ihn. Der Höhepunkt der Session, den Rosenmontagszug, wird besonders: Dann fahren ihre Partner und acht Kinder mit.
Ab dem 15. November gibt es das Prinzenpaar auch hier: prinzenpaar-duesseldorf.de.
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