Miss Germany 2015 – Wahl im Europa Park Rust – Carmen Mercedes Kroll aus Düsseldorf mit dabei

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Carmen Mercedes Kroll stellte sich der Jury
 

In aller Ruhe tippt Schauspielerin Mariella Ahrens noch etwas in ihr Smartphone. Sie steht von ihrem Stuhl auf und gleichzeitig im Blitzlichtgewitter zahlreicher Pressefotografen. Es ist Samstagabend. Miss Germany Wahl im Europa Park Rust.

24 junge Frauen buhlen um den Titel, der ihnen hochwertige Preise und Publicity bringen wird. 19 mehr oder weniger Prominente sitzen in der Jury. Im Rampenlicht stehen an diesem Abend beide. Die 24 im Vorfeld in ihrem Bundesland oder auf anderen Kanälen gekürten Missen wie auch die Jury. Denn kaum verschwinden die zu Wählenden von der Bühne, um die lange Abendrobe in einen Badeanzug umzutauschen, blitzt es um die Prominenten.

Blitzlichtgewitter


Kameras werfen Licht auf sie, meist belanglose Fragen werden belanglos beantwortet. Spaß macht es trotzdem. Spaß macht es auch Carmen Mercedes Kroll. Die 22-jährige Studentin ist als Miss Düsseldorf zur Miss NRW gekürt worden - und somit automatisch nominiert. Ob es für sie zur Miss Deutschland reicht? „Ich bin überhaupt nicht nervös“, sagt sie immerhin am Nachmittag während des Stylings. Gleich hinter dem großen Saal des Domes im Europa Park sitzt sie mit ihren Mitstreiterinnen, wird nach eigenen Vorschlägen stundenlang geschminkt und frisiert. Alle sind entspannt.

"Es gab kein Gezicke"


Die Missen kennen sich. Sie waren vor der Wahl drei Wochen zusammen in Ägypten. Sie haben Sport getrieben, sich fotografieren lassen und gelernt, wie auf Medienfragen geantwortet wird. Carmen Mercedes Kroll erzählt, dass es kein Gezicke in der Gruppe gegeben habe, dass What‘s App ihr Business sei, dass sie gerne in Oberbilk wohne, dass ihre beste Freundin sie angemeldet habe („Ich weiß, dass das jeder sagt. Aber in meinem Fall stimmt es wirklich.“) und dass sie neben dem Germanistik-Studium als Sprachförderin im Kindergarten an der Stresemannstraße arbeitet. Dinge, die sie später auch teils der Jury mitteilen wird. Mit einem blauen Kleid steht sie dann auf der Bühne, wirkt locker und sympathisch. Aber die Konkurrenz ist groß. Unter die ersten acht schafft sie es schon nicht mehr. Die Jury hat ihre Kreuze an anderen Stellen gemacht.

Harald Glööckler hat die Siegerkrone gestaltet


„Ich hätte sie schon gerne unter den ersten acht gesehen“, sagt Mirja, eben jene Freundin, die Carmen Kroll angemeldet hat, bei der After Show Party. Gemeinsam nimmt man es gelassen. Carmen freut sich auf ein bisschen Ruhe und den Alltag. Doch an diesem Abend wird erstmal gefeiert. Nach dem letzten Blitzlichtgewitter, dass der Siegerin, die die von Modedesigner Harald Glööckler gestaltete und überreichte Krone trägt, gilt, steht die Party im Vordergrund.

Jurymitglieder feiern mit


Auch für die Jurymitglieder. CDU-Politiker Wolfgang Bosbach kommt mit einem Teller vom Büffet, Ex-Profi Boxer Axel Schulz dreht eine extra fette Zigarre in den Händen und Model Natascha Ochsenknecht hat die Schuhe, die sie vor der Wahl nach dem Walk über den roten Teppich erstmal dezent ausgezogen hatte, wieder an und schaut, was auf der Tanzfläche so los ist. Sänger Tony Marshall macht das, was an diesem Abend am meisten Spaß macht: Er setzt sich hin und beobachtet das, was sich vor seinen Augen so abspielt. Lächeln inklusive.

Hintergrund:
- Die Miss Germany wird seit 87 Jahren gekürt.
- Seit 13 Jahren findet die Wahl im Europa-Park Rust statt. .
- Im Vorfeld beworben haben sich 5115 junge Damen. In 155 Vorentscheiden mussten sie sich gegen ihre Konkurrentinnen durchsetzen. .
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