Nach versuchtem Raubüberfall auf Juwelier in Friedrichstadt - Tatverdächtiger entpuppt sich als international gesuchter Straftäter

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Am Mittwoch, 3. Mai, nahmen Beamte der Düsseldorfer Polizei einen Mann fest, der den Juwelier an der Friedrichstraße überfallen hatte. Die kriminalistische Erfahrung veranlasste die Spezialisten des Raubkommissariats, die Personaldaten des Tatverdächtigen erneut zu überprüfen und intensive Ermittlungen im Ausland zu tätigen. Das Ergebnis:

Der 26 Jahre alte Täter hatte kurz zuvor in einem europäischen Land seinen Namen geändert. Die Beamten fanden heraus, dass der Kriminelle im Jahr 2010 in Wien bereits einen Juwelier überfallen hatte. Im Februar 2011 war er an einem Überfall auf ein Juweliergeschäft in Hagen beteiligt. Der Mann hatte mit zwei Komplizen mehrere Markenuhren im sechsstelligen Wert entwendet. Gegen den 26-Jährigen lagen zwei internationale Haftbefehle vor.

In Friedrichstadt hatte sich folgendes ereignet: Der Mann aus Südosteuropa betrat gegen 17.45 Uhr das Ladenlokal des Juweliers an der Friedrichstraße, zerrte den Inhaber unvermittelt in den hinteren Bereich des Geschäfts und setzte Pfefferspray gegen ihn ein. Gleichzeitig attackierte er ihn mit Faustschlägen und bedrohte ihn mit einem Schraubendreher.

Als der Kriminelle kurzfristig abgelenkt war, nutzte der verletzte Inhaber seine Chance, floh aus dem Geschäft auf die Straße und verriegelte die Tür. Als die durch einen Zeugen hinzugerufenen Polizisten eintrafen, schlossen sie das Geschäft auf und nahmen den Tatverdächtigen fest. Er hatte bereits seinen Rucksack mit zahlreichen Uhren gefüllt.

Der Juwelier verblieb eine Nacht in einer Klinik und konnte dann entlassen werden.
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