Patrick Mölleken: Düsseldorfer ab nächster Woche wieder im TV - Comedy Serie mit Cordula Stratmann

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  Düsseldorf: Düsseldorf |

Schuld ist „Der Pate“. Patrick Mölleken war zehn Jahre alt, als er den Film sah und fasziniert war. Für den Jungen, der mit fünf zum ersten Mal auf einer Bühne stand, war es der „Klickmoment“, Schauspieler zu werden.

Heute, zwölf Jahre später, ist der Düsseldorfer gut im Geschäft. Seine Filmographie ist lang. „SOKO“, „Rommel“ oder „Das Traumschiff“, „In aller Freundschaft“, „Der Bergdoktor“, „Weihnachten für Einsteiger“ oder „16 über Nacht!“ – in den vergangenen elf Jahren war Patrick Mölleken in rund 40 Fernsehproduktionen zu sehen.

"Die Kuhflüsterin" mit Cordula Stratmann läuft ab 3. Juli


Nächste Woche – am Freitag, 3. Juli – läuft eine weitere an. „Die Kuhflüsterin“ heißt das achtteilige Comedy-Format mit Cordula Stratmann. Letzte Woche hat Filmsohn Patrick Mölleken einen ersten Blick auf das fertige Material gehabt. „Das ist noch cooler, als ich erwartet habe“, sagt der 21-Jährige. Cordula Stratmann bringe einen zum Lächeln und sei nie um einen Spruch verlegen, erinnert er sich gerne an die Dreharbeiten – „das ist ja immer ein bisschen wie auf einer Klassenfahrt“.
Auch sein aktuelles Engagement lässt den Schauspieler ins Schwärmen geraten. In Südtirol und Bayern dreht er momentan „König Laurin“. In diesem ist er einer der Hauptprotagonisten. Und Bösewicht. „Das reizt mich“, sagt er. Trage nicht jeder Mensch ein gewisses Potenzial an Boshaftigkeit in sich, fragt er wissend mit Lächeln. Sein Ziel ist es, nicht in eine bestimmte Rollenschublade gesteckt zu werden. Ob Autist, Bösewicht, junger Rebell oder Halbitaliener – er spielt alles gerne und mit Leidenschaft.

Auf der Straße bleibt Patrick Mölleken unerkannt



Trotz seiner zahlreichen Engagements, bleibt Patrick Mölleken auf der Straße oft unerkannt. Zum Interview sitzt er mitten in Düsseldorf. Auf der Terrasse eines Restaurants am Kö-Bogen. Fotos werden von ihm gemacht. Die Leute schauen. Aber keiner zeigt mit dem Finger auf ihn und sagt: „Ist das nicht...?“ Für ihn ist das ein guter Zustand. „Natürlich sehe ich unter anderem auf meiner Facebook-Seite, wenn ein Film mit mir läuft“, sagt er. Dann gingen die Klicks hoch. Manchmal bekommt er auch Geschenke von seinen Fans. „Darüber freue ich mich sehr und versuche immer, mich zu bedanken“, sagt er.
So kann er sich auch in seiner Heimatstadt frei bewegen. „Ich komme durch meine Arbeit viel herum, entdecke viele neue Orte, wo ich sonst nicht hinkommen würde“, sagt er. Doch immer wieder freut er sich aufs Rheinland, auf Düsseldorf. Seine Heimatstadt, wie er sagt. „Die Fahrt über den Rhein, der Blick auf den Hafen war auch heute wieder besonders“, sagt er. Wenn er Zeit hat, ist er mit seinen Jungs unterwegs. Die Altstadt ist Dreh- und Angelpunkt. Etwa im Karneval, wenn sie komplett verkleidet an den Zügen teilnehmen. Ihnen reichen keine roten Pappnasen. Einmal waren sie Matrosen. „Samt großem Schiff“. Ein anderes Mal Kardinäle. Mit Papst. „Gewählt im Gartenhäuschen eines Freundes. Samt Rauch.“

Dauerkarte von Fortuna



Mölleken, der auch als Hörbuch-, Hörspiel-, Synchron- und Werbesprecher aktiv ist, lacht bei der Erinnerung: „Karneval muss man richtig mitmachen oder gar nicht.“ Er mag auch das japanische Viertel. Das Restaurant Kikaku auf der Klosterstraße . Und Fortuna. „Klar habe ich eine Dauerkarte.“ Persönlich hofft er, dass Maximilian Beister zur Fortuna zurückkehrt. „Vor einiger Zeit hatte ich mit ihm noch ein Selfie im Flugzeug gemacht.“
Für ihn geht es jetzt erstmal zurück in den Süden. Mit verdammt guter Laune. Denn die Zusage für eine weitere Rolle kam gerade per Telefon. Für eine Rolle in einem beliebten Krimiformat zur besten Sendezeit.
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