Prinzenpaar übernahm Magnolienpatenschaft

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Prinzenpaar Hanno I. und Venetia Sara hatten Spaß bei der Übernahme der Patenschaft Fotos: ila-photo
 
Mitglieder des Bündnisses Blickwinkel Ela und das Prinzenpaar
Bündnis Blickwinkel Ela weiterhin aktiv für Düsseldorf



Der schwere Sturm Ela hat sie zusammengeführt. Die Düsseldorfer Jonges mit ihren 2700 Mitgliedern und die ERGO, ARAG, die Fritz Henkel Stiftung sowie die Kommunikationsagentur Kunst & Kollegen. Gemeinsam gründeten Sie zur Beseitigung des enormen Schadens das Bündnis Blickwinkel Ela. Zur Wiederaufforstung gehörte auch die Pflanzung des Magnolienbaumes auf der Goldsteinparterre hinter dem Schauspielhaus. Mit von der Partie waren auch das heimatverbundene Prinzenpaar Hanno I. und Venetia Sara, die mit Gießkanne bewaffnet die Pflanzung begleiteten.

Der Sonnenschein war schon frühlingshaft, wenn auch die Temperaturen noch etwas zu wünschen übrig ließen. Dies tat dem anberaumten Termin keinen Abbruch. Viele Freunde des Bündnisses Blickwinkel und das Prinzenpaar haben, wie Prinz Hanno treffend bemerkte, die vier Meter hohe Magnolie mit Freude „begossen“: die Pflanze mit Wasser, die Teilnehmer mit Prosecco. Es ist bereits die dritte Pflanzung die vom Bündnis vorgenommen wurde. „Für uns ist jede Pflanzung ein wichtiger Meilenstein, zur Behebung des Sturmschadens“, erklärt Jonges-Baas Wolfgang Rolshoven und ergänzt, „zumal wir der Stadt versprochen haben, die Neupflanzungen voranzutreiben.“ Für den Baas ist klar, dass das Bündnis zu seinem Versprechen steht und die Schadensbehebung weiter begleitet. Hanno I. zeigt sich hocherfreut, gemeinsam mit seiner Venetia für die Patenschaft ausgesucht worden zu sein. „Ich denke, dass wir bewusst ausgesucht wurden, weil wir den Sturm Ela am eigenen Leib verspürt haben“, gibt Hanno lächelnd zum Besten. Auch Venetia sieht in der Übernahme der Patenschaft ein gutes Omen. „Ich hoffe, dass wir mit der Patenschaft den Rosenmontagsfluch vertreiben“, stellt Sara fest.
Silke Thyssen vom Planungsteam Ela der Stadt Düsseldorf ist das zwar alles bedeutungsvoll und solch ein Engagement wohl tuend, jedoch reichen die Mittel nicht aus, eine komplette Erneuerung des erheblichen Schadens abzuwickeln. „Sie müssen sich vorstellen, dass der Sturm Ela einen Schaden von rund 40 Millionen Euro verursacht hat“, betont Thyssen. Allein im Hofgarten wurde der Schaden auf sechs Millionen Euro beziffert. Durch die enorme Spendenfreudigkeit der Bürger und des Bündnisses Blickwinkel Ela konnte 1/3 des Schadens beseitigt werden. „Es sind ja nicht nur viele Bäume und Sträucher beschädigt worden, sondern auch viele Weg waren wochenlang nicht mehr nutzbar“, so die Gartenamt-Bedienstete, „auch diese müssen erneuert werden.“ Das Gartenamt hat sich viel vorgenommen. Man möchte nach den alten Plänen und den noch vorhandenen Aufzeichnungen alles wieder so herstellen, wie es vor dem Sturm war. Dazu fehlen jedoch nunmehr die Mittel. „Die Stadt hat jetzt andere Prioritäten“, sagt Thyssen. Um das alles bewältigen zu können wünscht sie sich neue Initiativen und mehr Spenden durch die Bevölkerung. „Ich bin sehr froh, dass wir das Bündnis Blickwinkel Ela haben, das für die nächsten beiden Jahre noch Mittel zur Verfügung stellen wird“, erklärt sie. Stadtbildpfleger und Vorstandsmitglied der Jonges, Volker Vogel, bestätigt, dass das Bündnis weiter machen will. „Wir sind davon überzeugt, dass dieses Bündnis weiter Bestand haben wird, sodass auch in Zukunft mit Unterstützung gerechnet werden kann“, meint Vogel. Es ist beabsichtigt, neuen Flächen mit dem Gartenamt festzulegen. Es wird sicherlich noch Jahre dauern, bis Ela endgültig beseitigt ist – wenn überhaupt.
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