Sauberes Rheinufer - Private Reinigungsaktion beseitigt Abfall

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Reinigten auch in diesem Jahr das Rheinufer (v.l.): Thorsten Siemes, Philip und Sarah Ast sowie Initiatorin Jessica Gill. Foto: Oleksandr Voskresenskyi
Oberkassel. Unter dem Motto „Zeigen, dass es auch anders geht“ sammelten am vergangenen Wochenende bereits zum zweiten Mal Bürger Abfall und Unrat am linksrheinischen Rheinufer. Initiiert von Jessica Gill, trafen sich auch in diesem Jahr ehrenamtliche Helfer, um das Rheinufer, bewaffnet mit Müllgreifern und Abfallsäcken, zu säubern.
Auf die Idee zu dieser Initiative kam die 30-Jährige, weil sie täglich mit ihrem Hund am Rheinufer in Oberkassel unterwegs ist und stets Dinge findet, die dort nicht hingehören: Glasflaschen, Plastikmüll in allen Varianten, Windeln und alte Grills. „Die Menschen verbringen am Rheinufer ihre Freizeit und lassen ihren Müll dort einfach liegen“, erzählt Jessica Gill. Auch in diesem Jahr rief die als Modelbookerin tätige Gill im sozialen Netzwerk Facebook ihre Mitmenschen dazu auf, gemeinsam mit ihr das Ufer von Unrat und Abfall zu befreien. „Leider lassen die Leute immer noch, und trotz den von der Stadt aufgestellten Mülltonnen, ihren Müll genau dort liegen, wo sie ihn produziert haben. Wir wollen zeigen, dass es auch anders geht“, erzählt die Organisatorin der privaten Aufräumaktion.
Überdies erhielt Jessica Gill auch in diesem Jahr Hilfe von vielen Unterstützern: Metzger Peter Inhoven und auch die Hausbrauerei Uerige unterstützten die Ehrenamtler und spendierten Grillwürstchen, Fassbrause und Düsseldorfer Altbier.
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