Schunkelnde Kirchtürme: Karnevalswagen der Evangelischen Kirche vorgestellt

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Schunkelnde Kirchtürme, die Johanneskirche, die sich nach links bewegt, die Neanderkirche nach rechts, davor fließt der Rhein. Und auch dabei: Martin Luther, der mit dem Hammer im Anschlag und den Thesen in der Hand sich anschickt, die Welt zu verändern.

Die Evangelischen, denen man gerne nachsagt, sie seien Karnevalsmuffel sind dabei – beim Düsseldorfer Rosenmontagszug. Mit einem Wagen und zwei Fußgruppen. Den Anlass macht der Luther auf dem Wagen deutlich: Vor 500 Jahren begann die Reformation. Und im Reformation-Jubiläumsjahr feiern die Evangelischen die Feste, wie sie fallen! Das Motto des evangelischen Karnevalsauftritts bringt es auf den Punkt: „vergnügt, erlöst, befreit, evangelisch“.
Der Karnevalswagen mit den schunkelnden Kirchtürmen hat Jacques Tilly gebaut.
„Christliche Freiheit ist konkret und lebensdienlich, hat den Nächsten im Blick, steht zu ihm in schlechten wie in guten Tagen – und so feiern die Evangelischen in Düsseldorf natürlich auch den Karneval mit“, so Superintendentin Henrike Tetz.
Die Repräsentantin der Evangelischen Kirche in der Landeshauptstadt ist natürlich oben auf dem Wagen. Sie hat Präses Manfred Rekowski, den geistlichen Leitenden der Evangelischen Kirche im Rheinland (vergleichbar mit dem Erzbischof von Köln und den anderen Bischöfen in NRW) sowie den Kölner Stadtsuperintendenten Rolf Domning zum Mitfahren eingeladen. Die beiden haben fröhlich zugesagt und winken beim Zug den Düsseldorfer Narren zu.
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