Stellungnahme des Oberbürgermeisters Geisel zum Verbot des Gerichts, zur Demo gegen Ausgrenzung und Hass aufzurufen

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Thomas Geisel (re) und Cornelia Wilhelm (li)
Hallo, ihr Lieben!

Das Gericht hat Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel verboten, zu einer Demonstration gegen Ausgrenzung und Hass am 12. Januar aufzurufen.
Diese findet am besagten Tag und als Gegendemo zur "Dügida"-Demo statt. Nachdem Köln der Aktion bereits vor ein paar Tagen -im wahrsten Sinne des Wortes- das Licht ausgeknipst hat, wollen sich die Teilnehmer der "Dügida" in NRW auf Düsseldorf konzentrieren.
Wie gesagt, bekam Oberbürgermeister Geisel seitens des Gerichts verboten, zur Gegendemo zu mobilisieren.

Seine persönliche Stellungnahme lest ihr hier:

"Es geht hier um Grundzüge unserer Wertegemeinschaft. Mein Verständnis der grundgesetzlichen Ordnung in unserem Gemeinwesen ist, dass es dem obersten Repräsentanten dieser Stadt möglich sein muss, gegen Intoleranz, gegen Ausgrenzung und gegen das Schüren von Ängsten und Ressentiments aufzurufen. Ich habe nicht vor, mich - von wem auch immer - zu einem seelenlosen Technokraten machen zu lassen."

Am Montag, 12. Januar, startet das Bündnis "Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger für Demokratie und Vielfalt - Mit rheinischer Toleranz gegen Ausgrenzung und Hass" am DGB-Haus zu einer Demonstration. Geisel hat dazu aufgerufen, das Bündnis zum gegebenen Anlass zu unterstützen.

Man sieht sich.
Liebst,
Conny

PS.: Habt euch lieb!
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2 Kommentare
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Wolfgang Schroeder aus Iserlohn-Letmathe | 10.01.2015 | 17:07  
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Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) | 10.01.2015 | 22:42  
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