Unruhiger Sonntagvormittag für die Feuerwehr Düsseldorf

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Düsseldorf: Feuerwehr | Arbeitsreich begann der Sonntag für Feuerwehr und Rettungsdienst der Feuerwehr Düsseldorf.
Für die Kollegen der Feuerwachen Werstener Feld, Posenerstraße und Frankfurter Straße begann der Tag früh um 2.45 Uhr. Auf der Kreuzung Henkelsstraße/Reishozer Bahnstraße in Holthausen war ein Auto mit hoher Geschwindigkeit gegen eine Stahlpfeiler gefahren. Die Meldung, wonach eine Person eingeklemmt sein sollte, bestätigte sich jedoch nicht. Als die Rettungskräfte eintrafen, lag der 28-jährige Mann schon von Ersthelfern gerettet auf der Straße. Der Schwerverletzte wurde vom Notarzt in die Uni-Klinik transportiert. Lebensgefahr bestand nicht.
Für die Feuerwachen Hüttenstraße und Behrenstraße ging es um kurz vor halb fünf zur Appolinarisstraße in Oberbilk. In einer Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses hatte ein verwirrter Mieter Papier auf dem Wohnzimmertisch entzündet. Der Löschtrupp des ersten Löschfahrzeuges brachte den Mann in Sicherheit und löschte den Brand. Nachdem die Räume quergelüftet worden waren, konnte der Mieter zurück in seine Wohnung. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
Im Elbsee in Höhe Schalbruch in Unterbach nahm ein 40-jähriger Mann um 8.30 Uhr ein frühes Bad. Sein erhöhter Alkoholkonsum hatte ihn im Wasser dann so geschwächt, dass er allein nicht mehr ans Festland kam. Passanten vernahmen einen Hilferuf und alarmierten Polizei und Feuerwehr. Mit dem zu Wasser gelassenen Rettungsboot der Taucherstaffel wurde die Person aus dem Wasser gerettet und am Ufer dem Rettungsdienst übergeben. Wegen starker Unterkühlung kam der "Frühschwimmer" ins Gerresheimer Krankenhaus.
Um neun Uhr mussten die Floriansjünger zu einem Zimmerbrand an der Oberbilker Allee in Oberbilk ausrücken. In der Wohnung wurde noch eine Person vermutet. Einsatzkräfte brachen die Wohnungstür auf und retteten eine stark alkoholisierte junge Frau. Sie hatte nach einem nächtlichen Ausflug noch Essen zur Erwärmung auf den Herd gesetzt und war eingeschlafen. Mit einer Rauchgasvergiftung wurde sie vom Notarzt in das nahe gelegene evangelische Krankenhaus transportiert. Der Löschtrupp nahm das völlig verbrannte Essen vom Herd und löschte es in der Spüle ab.
Um 10.30 Uhr meldete dann die automatische Brandmeldeanlage der Asylunterkunft an der Oberlöricker Straße in Oberlörick einen Brand. Die Feuerwehr konnte jedoch schnell Entwarnung geben. Durch Kochdämpfe war ein Rauchmelder ausgelöst worden, es bestand keine Gefahr. Die Bewohner konnten zügig wieder in ihre Unterkünfte zurückkehren.
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2 Kommentare
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 10.07.2017 | 13:18  
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Norbert Opfermann aus Düsseldorf | 10.07.2017 | 14:48  
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