Verunglückter Germanwings-Flug: Angehörige fliegen nach Frankreich - Stille Momente am Flughafen

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Zwei Tage nach dem Absturz des Germanwings-Fluges 4U9525: Es ist ein ruhiger Tag am Flughafen. Die Fahnen hängen auf Halbmast. Schwarze Trauerschleifen vielerortens.

In den Anflugs- und Abflugshallen ist Hektik in diesen Tagen nicht gegenwärtig. In der Abflughalle B haben Menschen Kerzen aufgestellt. Sie haben ihre Gedanken auf Zettel geschrieben und sie aufgehängt. Passagiere bleiben stehen und halten inne.

Schweigeminute am Flughafen


Um 10.53 Uhr hat die Bundesrepublik Deutschland zu einer Schweigeminute aufgerufen. Am Flughafen gibt es eine Durchsage, mit der Einladung sich daran zu beteiligen. Alle bleiben stehen. Schließen die Augen. Halten sich in den Armen. Es ist ruhig, sehr ruhig. Es ist nur ein bewegender Moment an diesem Vormittag. Als eine Stewardess von Germanwings Blumen ablegt, erstarren die Umstehenden. Die Frau hat Tränen in den Augen. „Es ist so schlimm“, sagt ein älterer Mann zu seiner Frau, die nur noch nickt und ihren Blick dann schnell abwendet.

Kondolenzbuch im Terminal


Das Kondolenzbuch, das im Terminal ausliegt, wird zur kommenden Woche in den Gedenkraum auf der Galerieebene des Terminals gebracht, so dass die Menschen hier weiterhin ihr Mitgefühl mit den Opfern des Flugzeugabsturzes ausdrücken können.

Sonderflüge

Am frühen Vormittag hatten zwei Sonderflüge der Lufthansa sowie der Germanwings Hinterbliebene, Angehörige und Freunde der Fluggäste beziehungsweise der Crew Düsseldorf Richtung Südfrankreich verlassen.
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