„Wasser marsch!“ am Alten Bilker Friedhof

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Matthias Hähnel, Landschaftsarchitekt von Freiraumplus, Walter Schmidt, Bezirksvorsteher der BV 3, Gründezernentin Helga Stulgies, Gartenamtsleiterin Doris Törkel und Planerin Ute Christoph präsentieren den neuen Spielplatz. Foto: Stefanie Siegel
Bilk. Mit einem neu gestalteten Wasserspiel- und Erlebnispfad, einer Erholungsfläche mit dem Cafépavillon „Sternwarte“ und einem Kleinkindermatschfeld
wartet jetzt der Wasserspielplatz auf dem Alten Bilker Friedhof, Volmerswerther Straße 102, auf.
Die Sanierung der Anlage ist nun pünktlich zu den Sommerferien abgeschlossen. Insgesamt wurden 270.000 Euro in die Neugestaltung investiert. Der Spielplatz für Schulkinder war bereits in den 1960er-Jahren entworfen worden, so dass nun eine Sanierung im Zuge des Masterplans Kinderspielplätze beschlossen wurde.
In der vergangenen Woche stellte Gründezernentin Helga Stulgies gemeinsam mit Gartenamtsleiterin Doris Törkel die neu gestaltete Anlage der Öffentlichkeit vorgestellt.

Willkommene Abwechslung an heißen Tagen

„Wasserspielplätze bieten den Kindern die Gelegenheit des Spielens mit Wasser und im Wasser und sorgen deshalb gerade auch an heißen Tagen für eine willkommene Abkühlung. Das Konzept der Düsseldorfer Wasserspielplätze reicht bis in die 1950er-/60er-Jahre zurück, als Ulrich Wolf Leiter des Gartenamtes war. Es hatte bundesweit Modellcharakter“, erklärte die Gründezernentin.
Im Mittelpunkt des neu gestalteten Spielplatzes stehen die Wassererlebnispfade, auf denen die Kinder Wasser auf ganz unterschiedliche Art wahrnehmen können. Die Pfade bestehen aus blauem Pflastermaterial, das auch im trockenen Zustand die Illusion von Wasser vermitteln soll. In einem „Canyon“, der aus unregelmäßig geformten Betonelementen aufgebaut ist, können die Kinder mittels Pumpen Wasser durch die „Schlucht“ schicken und es durch Wehre und Stauschwellen immer wieder neue Wege passieren lassen. Dabei entstehen Pfützen zum Plantschen sowie ein Wasserstau. Künstler des Vereins Farbfieber haben die Betonelemente passend zum Thema Wasser künstlerisch gestaltet. So zieren Bilder von Strudeln, Wellen oder Wassertropfen die Elemente.
Folgen sie dem langen Wasserpfad, erleben die Kinder das Wasser aus immer neuen Richtungen. Dazu gehören Geysire, die mittels Düsen aus dem Boden spritzen, aber auch Wasserbögen und Wassertunnel, unter denen sie durchlaufen können. In Anlehnung an die klassischen Barfußpfade, spielt dort auch die Sinneswahrnehmung eine wichtige Rolle. Ausgelöst mittels Taster und automatischen Bodenplatten lässt sich das Wasserspiel steuern und erhöht dadurch den Spielanreiz.
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