"mein schönster Garten": Duft wie im Süden

Anzeige
Daniela Jacoby auf ihrer selbstgebauten Terrasse
„Unser schönster Garten“, so heißt die gemeinsame Aktion von OBI Rath und dem Rhein-Boten. Bereits im dritten Jahr werden wieder die schönsten Gärten unserer Leser vorgestellt, die sich zuvor bei uns beworben haben. Unterrath liegt nicht am Mittelmeer, steht man aber im Vorgarten der Familie Jacoby, fühlt man sich in südliche Gefilde versetzt.

Große Rosmarin-, Salbei- und Zitronenmelisse-Sträucher wachsen in hölzernen Hochbeeten und verströmen würzigen Duft. „Die Kräuter haben wir als kleine Pflänzchen vor 15 Jahren aus einem Italien-Urlaub mitgebracht“, erzählt Daniela Jacoby. Mittlerweile sind die Stauden so üppig geworden, dass die Jacobys, wenn Freunde und Familie versorgt sind, in einem Anzeigenportal im Internet inserieren: „Wir verschenken quasi an Interessenten, die mit Schere vorbeikommen und sich ein paar Äste abschneiden dürfen. So werden die Kräuter für Tees oder als Gewürze in Speisen verwendet, denn beschnitten werden müssen die Sträucher ja sowieso.“ In weiteren Hochbeeten wachsen Kartoffeln, Tomaten, Paprika und Auberginen.
Vor zehn Jahren ist die vierköpfige Familie von Friedrichstadt nach Unterrath gezogen. Nicht nur das neue Eigenheim, sondern auch der Garten musste damals grundlegend renoviert werden. Die rund 100 Quadratmeter Grün hinterm Haus waren verwildert und mit alten Waschbetonplatten ausgelegt. „Wir wollten den Garten grafisch anordnen und mit klaren Strukturen versehen“, so Daniela Jacoby. Unterteilt wurde in drei Bereiche: der hintere Teil ist mit mediterranen Steinen ausgelegt, es gibt eine lange Bank zum verweilen, Tongefäße mit Blumen und Kräutern. Die Kerzen in den zahlreichen Windlichter sorgen in lauen Sommernächten für schöne Stimmung.
Im mittleren Teil des Garten dominiert eine Rasenfläche gesäumt von zahlreichen, meist immergrünen Pflanzen: Zypressen, Bambus, einem lila blühenden Malvenstrauch, Schilf und Pampasgras. „Die Halme wiegen sich mit klangvollen Geräuschen im Wind und das Rascheln der Blätter wirkt sehr beruhigend auf mich“, erklärt Daniela Jacoby.
Ein Baum erinnert die Familie stets an ihre ehemalige Wohnung am Fürstenplatz: „Er hat sich selbst in einem Blumentopf auf dem Balkon ausgesät. Wir haben ihn nach dem Umzug in den Garten gepflanzt, und mittlerweile ist er einige Meter hoch gewachsen.“
Im vorderen Teil des Gartens befindet sich eine große Terrasse aus Holzdielen von der Douglasie, einem schnellwachsenden Nadelbaum. Diese hat die Unterratherin im vergangenen Frühjahr selbst gebaut. Als gelernte Dekorateurin ist sie handwerklich sehr geschickt, dennoch war der Terrassenbau eine Herausforderung.
„Das tolle an unserem Garten ist, dass man sowohl Sonnenplätze als auch Schattenplätze hat. Man kann sich gemütlich in eine Ecke zurückziehen, oder aber mit Freunden und Familie Grillpartys feiern.“ Gegossen wird übrigens mit Regenwasser, das vom Garagendach abgefangen und in großen Regentonnen aufbewahrt wird.
2
Diesen Mitgliedern gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
1 Kommentar
14.593
Norbert Opfermann aus Düsseldorf | 19.08.2016 | 10:19  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.