Parkanlage wurden rund um den Napoleonsberg neue Bäume und Sträucher nachgepflanzt - Oberbürgermeister Thomas Geisel dankt für die großzügige Spende

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Gartenamtsleiterin Doris Törkel, Oberbürgermeister Thomas Geisel, Michael Hornung und Silke Thyssen vom Gartenamt sowie Stefan Hamelmann und Kirsten Sanchez Marin als Vertreter der Fritz Henkel Stiftung (v.l.) gießen im Hofgarten eine Linde an (Foto: -Uwe Schaffmeister)
Düsseldorf: Hofgarten |

Nach dem Pfingststurm "Ela" 2014 hatte die Fritz Henkel Stiftung den Wiederaufbau des Hofgartens mit insgesamt 100.000 Euro unterstützt. Das gespendete Geld wurde eingesetzt, um das stark geschädigte Gebiet rund um den Napoleonsberg bis zum Hexenberg neu zu bepflanzen.

Oberbürgemeister Thomas Geisel hat die Pflanzaktion aus den Mitteln der Stiftung am Mittwoch, 29. März, gemeinsam mit Stefan Hamelmann, der als Mitglied des Gesellschafterausschusses die Familie Henkel vertritt, und Kirsten Sánchez Marín, Geschäftsführerin der Fritz Henkel Stiftung, im Hofgarten offiziell beendet. Gemeinsam gossen der Oberbürgermeister und die Vertreter der Stiftung symbolisch drei aus den Spendenmitteln neu angepflanzte Linden an.

"Die Fritz Henkel Stiftung hat einen bedeutenden Beitrag zum Wiederaufbau des Hofgartens nach dem Orkan Ela am Pfingstmontag 2014 geleistet. Die Neupflanzungen erfolgten rund um den Napoleonsberg, wo die Parkanlage landschaftlich gestaltet ist und sich durch eine hohe Artenvielfalt auszeichnet. Für die großzügige Spende möchte ich mich herzlich bedanken", sagte der Oberbürgermeister.

In diesem Jahr konnten von dem gespendeten Geld fünf Linden und eine Pappel, sieben Solitärsträucher zum Beispiel Haselnuss, Erbsenstrauch und Zaubernuss sowie rund 4.000 weitere Sträucher wie Heckenkirschen, Johannisbeeren, Pfeifensträucher, Schneeball, Liguster, Spindelsträucher oder Johanniskraut gepflanzt werden. Bereits im vergangenen Jahr wurden am Napoleonsberg zehn Solitärsträucher und ein besonders prachtvoller Tulpenbaum gesetzt. Alle Nachpflanzungen wurden nach historischen Plänen entsprechend den Vorgaben des Parkpflegewerks ausgeführt.

Da der Hofgarten ein eingetragenes Gartendenkmal ist, wurde nach dem Pfingststurm Ela die Fortschreibung des Parkpflegewerks beauftragt. Dies wurde Ende 2016 fertiggestellt. Parallel dazu wurden seit Winter 2014 - ausschließlich durch Spenden finanziert - vorgezogene Maßnahmen für rund 725.000 Euro im Hofgarten ausgeführt. Insgesamt konnten mit den Spendenmitteln 110 Bäume nachgepflanzt werden, das sind rund 30 Prozent des Verlustes. Am 15. Dezember 2016 beschloss der Rat die Ausführung der restlichen Wiederaufbauarbeiten im Hofgarten, einschließlich der Gasbeleuchtung für 7.680.000 Euro. Baubeginn ist im Winter 2017/2018. Geplant sind drei Bauabschnitte bis 2020.

Infolge des Pfingststurms Ela im Jahr 2014 traten folgende Schäden im Hofgarten auf:
- 163 Bäume Totalverlust,
- 205 Bäume mit erheblichen Schäden, die zum Teil später gefällt werden mussten,
- 121 Bäume konnten durch Pflegearbeiten erhalten werden,
- insgesamt 55 Prozent des Baumbestands in der Anlage waren betroffen.
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