Unser schönster Garten: naturbelassener Bauerngarten im Südpark

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Beatrice Priem mit Emmy
„Unser schönster Garten“, so heißt die gemeinsame Aktion von OBI Rath und dem Rhein-Boten. Bereits im vierten Jahr werden wieder die schönsten Gärten unserer Leser vorgestellt, die sich zuvor bei uns beworben haben. Neu in diesem Jahr ist, dass sich auch Düsseldorfer mit grünen Balkonen oder Terrassen bewerben können.
In Wersten, unweit des Streichelzoos im Südpark, hegt und pflegt Beatrice Priem seit vier Jahren ihre grüne Oase.

„In diesem Jahr stehe ich mit den Nacktschnecken ganz besonders auf Kriegsfuß“, erzählt die gebürtige Thüringerin, die seit 1989 in Nordrhein Westfalen lebt. „Die knabbern sogar meine geliebten Dahlien an.“
Vor sechs Jahren ist Beatrice Priem nach Düsseldorf gezogen, wo auch ihre Mutter lebt.
„Wir haben ein freundschaftliches Verhältnis und kümmern uns gemeinsam um den Garten.“ 250 Quadratmeter ist das Areal im Kleingartenverein „Piel‘s Kull“ groß, inklusive einer massiven, leuchtend gelb getünchten Gartenlaube mit Terrasse. Das Mutter-Tochter Gespann hat viel Arbeit in ihr Kleinod gesteckt: „Als wir den Garten übernommen haben, war alles recht kahl. Wir haben mit und mit immer mehr begrünt, sodass jetzt auch die letzte kleinste Ecke ausgeschöpft ist“, lacht Beatrice Priem.
Aktuell blühen Hortensien, Rosen, erste Dahlien, Petunien, Nelken, Ringelblumen, Lilien, Astern, Fuchsien, Oleander oder Lavendel und locken wilde Bienen und Schmetterlinge an. Drei hohe eiserne Bögen sind ein echter Hingucker, zwei davon bereits mit Kletterpflanzen überwuchert. Im Rasen wächst zur Freude vieler Hummeln Klee. „Unser Garten zählt zur Sorte `naturbelassener Bauerngarten´. Auch wegen meinem kleinen Hund Emmy käme hier niemals ein Insektenvernichtungsmittel zum Einsatz“, sagt die Hobbygärtnerin.
Gedüngt werde aber regelmäßig mit selbstangesetzter Brennnesseljauche.
Auch geerntet werden kann so einiges: Im Kräuterbeet duftet Salbei mit Rosmarin und Minze um die Wette. Die Kräuter werden regelmäßig zum kochen verwendet. Himbeeren, Erdbeeren und Johannisbeeren landen vom Strauch direkt im Magen und der Rhabarber wird eingekocht.
„Wir genießen die freie Zeit und die gute Luft in unserem kleinen Paradies. Der Garten ist von der City schnell mit dem Rad zu erreichen und doch hat man hier absolute Ruhe. Schön ist auch, dass zu jeder Jahreszeit etwas blüht. Vor allem auf die Schneeglöckchen, Krokusse und Tulpen freue ich mich nach dem Winter immer besonders“, erklärt Beatrice Priem.
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Norbert Opfermann aus Düsseldorf | 14.07.2017 | 17:32  
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