Wasserstand zu niedrig: Tote Fische im Garather Mühlenbach

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Der "neue" Urdenbacher Altrhein, Bild Lell

Der Garather Mühlenbach, der im weiteren Verlauf Urdenbacher Altrhein heißt, mündet ist ausgetrocknet. Dort wurden an verschiedenen Stellen tote Fische gefunden.

Aufgrund der langen Trockenheit verbunden mit den hohen Temperaturen ist der Wasserstrand in den Gewässern im südlichen Stadtgebiet sehr gering oder es ist gar kein Wasser mehr vorhanden. So ist der Galkhausener Bach in Düsseldorf-Hellerhof als Zufluss zum Garather Mühlenbach komplett trocken gefallen. Der Viehbach, der am Schloss Garath in den Garather Mühlenbach mündet, hat nur noch einen ganz geringen Wasserabfluss und droht ebenfalls auszutrocknen.
Dies führt dazu, dass auch der Garather Mühlenbach auf dem Weg zur Urdenbacher Kämpe, wo er den Namen in Urdenbacher Altrhein wechselt, trocken gefallen ist. In Restwasserlöchern sammeln sich noch einige Fische und Kleinlebewesen.

Einfluss des Klimawandels

Die Bäche im Süden Düsseldorfs haben eine sandige, gut wasserdurchlässige Bachsohle und liegen über dem Grundwasserspiegel. Es versickert also Wasser durch die Sohle in den Untergrund. Bei niedrigen Abflüssen kommt es daher dazu, dass die Niederungsgewässer in der Rheinaue austrocknen. Dies ist ein Phänomen, das schon in der Vergangenheit aufgetreten ist. Verstärkt wird dies jetzt noch durch die Einflüsse des Klimawandels.
Entspannung in den Bächen ist erst zu erwarten, wenn es zu nennenswerten Niederschlägen kommt und die Gewässer wieder mit Wasser beaufschlagt werden.
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Marlies Bluhm aus Düsseldorf | 28.06.2017 | 20:38  
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