Antrag Gebärdendolmetscher vom Rat abgelehnt

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Der Antrag der Freien Wähler im Rat, für alle Gremiensitzungen einen Gebärdendolmetscher bereit zu halten, löste eine Diskussion aus, an der sich Grüne, Die Linke und die CDU beteiligten.
Die Grünen führten dabei aus, dieser Antrag habe im Rat nichts zu suchen. Für solche Dinge sei der Behindertenbeirat zuständig. Dort seien solche Dinge gut aufgehoben.
Im Lichte dieser Behauptung muss man sich allerdings fragen, warum es dann in Düsseldorf immer noch so viele Bereiche gibt, die nicht barrierefrei sind.
Die Fraktion der Grünen folgt allerdings nicht einmal selbst ihrem Hinweis auf den Behindertenbeirat und stellt ihre Anfragen im Ausschuss für Gesundheit und Soziales.

Dr. en jur. (BOL) Klaus Kirchner: „Wir nehmen das nicht so einfach hin. Wir werden uns jetzt mit den Verbänden der Behinderten und Gehörlosen in Verbindung setzen.
Nach unserer Auffassung kann es nicht sein, dass bestimmte gesellschaftliche Gruppen mit bürokratischen oder technokratischen Argumenten von der Teilhabe an politischen Prozessen ausgeschlossen werden.
Die Tatsache, dass im Haushaltsentwurf 2013 des zuständigen Amtes 50 der Ansatz für diesen Bereich von 7.500,- Euro auf 1.000,- Euro gekürzt wurde, spricht für sich und befindet sich in guter Übereinstimmung mit der Ablehnung unseres Antrags im Rat."
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Hans-Jürgen Radmacher aus Essen-West | 08.11.2013 | 01:17  
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