Attac berät über das Europa von morgen

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Das globalisierungskritische Netzwerk Attac trifft sich von Freitag bis Sonntag, 11. bis 13. Oktober, zu seinem Herbstratschlag in der Fachhochschule Düsseldorf.

Im Zentrum der Beratungen stehen Fragen nach dem Europa von morgen, das auf Kooperation anstatt Konkurrenz baut. Dazu werden einzelne Aspekte der Krise des kapitalistischen Wirtschaftssystems näher angeschaut.

"Politik und Wirtschaft fahren unbeirrt einen neoliberalen und autoritären europäischen Krisenkurs, der die soziale, ökonomische und ökologische Lage insbesondere in den Krisenländern weiter verschlechtert. Der Attac-Herbstratschlag wird sich vor allem mit den Alternativen zu diesem falschen Weg befassen", sagte Thomas Eberhardt-Köster, der in der gastgebenden Attac-Gruppe Düsseldorf und im Attac-Koordinierungskreis aktiv ist. "So kurz nach der Bundestagswahl setzten wir uns auch mit deren Ausgang auseinander und diskutieren, welche Anforderungen sich daraus für die Arbeit von Attac ergeben."

In acht Workshops diskutieren die globalisierungskritischen Netzwerkerinnen und Netzwerker aktuelle Themen wie Interventionsmöglichkeiten gegen das geplante Transatlantische Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA, die Einführung einer Gesamtkonzernsteuer (Unitary Tax) für multinationale Konzerne oder die weitere Organisation des gemeinsamen, europäischen Krisenprotests.
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