Bädergesellschaft ermittelt Kosten

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Wie es mit dem Bad weitergeht, wird nach der Kostenaufstellung für eine mögliche Sanierung entschieden. Foto: Oleksandr Voskresenskyi
Oberkassel. Am Freitag, 6. Februar, hat die Bädergesellschaft das Hallenbad Oberkassel wegen technischer Mängel kurzfristig und bis auf Weiteres außer Betrieb genommen.
Nach einer Öffnung der Abhangdecke der Schwimmhalle an der Westfassade wurden Schäden festgestellt. Bewehrungskorrosion im Bereich der Randbalken, Betonabplatzungen und damit verbundene Befestigungsschäden der Fassadenhalterungen haben dazu geführt, dass das Hallenbad geschlossen werden musste. Der Endbericht des Prüfstatikers, der der Bädergesellschaft nunmehr vorliegt, sieht eine Standsicherheit der Fassade gemäß Baustatik nicht mehr gegeben.

Kostenaufstellung zu möglicher Sanierung

Nun wurde die Bädergesellschaft Düsseldorf mbH vom Bäderbeirat beauftragt, eine Kostenaufstellung zu möglichen Sanierungskosten in der Aufsichtsratssitzung am 11. März vorzulegen. Die Bädergesellschaft ist dabei auf die Unterstützung externer Gutachter angewiesen und hofft auf zügige Bearbeitung der Anfragen.
Über die Zukunft des Standortes Oberkassel werden nach Vorlage der Kostenaufstellung, die städtischen Gremien informiert und werden entsprechend des Sachstandes entscheiden.
Schulen, Vereine und Kurse konnten vorerst auf andere Bäder umgelegt werden. Gästen des öffentlichen Badebetriebes empfiehlt die Bädergesellschaft auf die Schwimm-, Bade- und Saunazeiten der anderen städtischen Bädern sowie des Freizeitbades Düsselstrand auszuweichen.
Teilnehmer an Schwimm- und AquaFitnesskursen können sich weiterhin bei der Kursorganisation unter Telefon 95745-632 über Ausweichmöglichkeiten informieren.
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