Beste Ernährung in Düsseldorfer KiTas? Fehlanzeige !!!

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Düsseldorf muss in der Ernährung der ihnen vertrauten Menschen in KiTas, Schulen und städtischen Kantinen nachbessern


Auf die Anfrage der Ratsfraktion Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER, wie hoch der Anteil von Bio-Fleisch im Verhältnis zu konventionell produziertem Fleisch aus Massentierhaltung in städtischen Kantinen (KiTas, Schulen, Uni-Mensa, Krankenhäusern, Stadtverwaltung, städtische Beteiligungsgesellschaften) im Zeitraum 1.1.2015 bis 31.5.2016 war, antwortete die Verwaltung, dass in KiTas gemäß der im Jugendhilfeausschuss veröffentlichten Leitlinien in Verbindung mit den Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und der „Bremer Checkliste“ gehandelt werde. Gemäß DGE-Zertifikat würde Fisch aus bestandserhaltener Fischerei sowie Fleisch aus „artgerechter“ Tierhaltung verwendet.

In Schulen der Primarstufe wurde die Verpflegung auf einen Kooperationspartner übertragen. Hier liegen der Verwaltung keine Informationen über das Angebot von Bio-Fleisch vor.

In Schulen der Sekundarstufe I organisieren die über 50 Schulen selbständig und eigenverantwortlich. Deshalb liegen der Schulverwaltung keine Informationen über das Angebot von Bio-Fleisch vor.

In den städtischen Kantinen Brinckmannstraße, Willi-Becker-Allee und Erkrather Strasse wird kein Bio-Fleisch angeboten. Die Jugendberufshilfe bietet selten Bio-Fleisch an; die Werkstatt für angepasste Arbeit gar nicht.

Auf die zweite Frage, in welchem Umfang Eier aus ökologischer Erzeugung (Code 0) angeboten wurden, antwortet die Verwaltung, dass nur in der Kantine Erkrather Strasse Eier Code 0 verwendet werden. Die Jugendberufshilfe verwendet vorwiegend pasteurisiertes Vollei. Die Werkstatt für angepasste Arbeit bietet keine Eier aus ökologischer Erzeugung an.

Claudia Krüger, Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER: „Es ist unglaublich, dass die Landeshauptstadt Düsseldorf, die in vielen Bereichen sehr vorbildlich handelt, hier mit der Gesundheit der ihnen anvertrauten Menschen in weiten Teilen so fahrlässig und unverantwortlich umgeht. Gesundheitlichen Risiken und Spätfolgen falscher und schlechter Ernährung sind schon seit langem bekannt. Es wird höchste Zeit, dass der allgemein anerkannte „Düsseldorfer Standard“ auch hier endlich einzieht. Es gibt auch fleischlose vor allem gesündere Verpflegungsalternativen.“
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Bruni Rentzing aus Düsseldorf | 26.08.2016 | 14:32  
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