Die Wahl ist gelaufen! Wir werden unter veränderten Bedingungen weiterkämpfen. Doch während wir bis vor 18 Monaten noch alleine gegen alle Parteien im Landtag standen, können wir nun auf die tatkräftige politische Unterstützung aller Oppositionsparteien hoffen.
An alle die sich auf machen und sich das anhören was die Initiativen zu sagen haben, setzt Euch auch mit namhaften Firmen in Verbindung und lasst Euch beraten. Firmen die Ordnungsgemäß arbeiten, kommen unverbindlich zu Ihnen heraus und werden sich die örtlichkeiten ansehen und zu diesem Thema auch beraten. Firmen sind auch nicht abgeneigt, sich mit allen interessenten, aber auch mit Gegnern an einen Tisch zustezen um das Thema "Dichtheitsprüfung" zu klären. Im Gegensatz zu den Initiativen!
Denken Sie immer an eins, Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel was wir besitzen und wenn heute jemand meint, dass keinerlei Beweise vorliegen, dann ist das wie an einer gefährlichen Kreuzung, es muss erst einer tödlich verunglücken bis an dieser Stelle eine Ampel installiert wird. Wenn es bei unserem Trinkwasser aber soweit ist, dann kann nicht innerhalb kürzester Zeit eine "Ampel" aufgebaut werden. Dann ist es für unsere Nachkommen zu spät und wir tragen für unsere Kinder und Kindeskiner auch die Verantwortung.
Denken Sie darüber nach.
Wir werden Wege und Lösungen finden, aber wir werden nichts unter den Tisch kehren und es ist auch ein Anliegen von uns, dass Sie als Bürger nicht in einen Straftatbestand hineingeleitet werden, so wie es die Bürgerinitiativen machen. Wenn Sie einer Verpflichtung nicht nachkommen nur weil eine Initiative dazu rät, dann wird diese Sie aich nicht daraus holen, wenn Sie eine Strafandrohung Ihrer Kommune erhalten.
Welcher Straftatbestand resultiert denn aus einem 2mm Riss, der nach dem noch gültigen Schadenskatalog des LANUV innerhalb von 6 Monaten repariert werden muß, wenn gleichzeitig 250m weiter auf einem Feld legal massenhaft Gülle ausgefahren wird ? Glauben Sie ernsthaft, daß sich die Richter auf so etwas einlassen werden ? Das Problem war und ist die fehlende Verhältnismäßigkeit. Aus diesem Grund ist NRW in dieser Frage inzwischen bundes- und noch vielmehr europaweit ziemlich isoliert. Im Übrigen hat unsere alte und neue Ministerpräsidentin im WDR 2 Mittagsmagazin vor der Wahl zur besten Sendezeit mitgeteilt, daß sie Ein- und Zweifamilienhäuser nicht im Fokus einer zukünftigen Untersuchung sieht. Daher kann zur Zeit für alle Hausbesitzer nur eine Strategie geben: Ruhe bewahren
Ihr seit einfach nur unverbesserlich.
Die Straftat besteht nun einmal darin, dass ein defekter Kanal zu saneiren ist und wenn Sie schon den Bilderreverenzkatalog dazu nehmen, dass steht ganz klar ein 2 mm Riss im Scheitelbereich nicht im Focus der sofortigen Handlung. Die Schäden die innerhalb von 6 Monaten saniert werden müssen sind Ausbrüche aus der Rohrwandung mit sichtbarem Erdreich, Eingestürzte Kanäle und große Scherbenbildungen. Sie sollten hier schon bei der Realität bleiben.
Die erwähnte Gülle von Euch Gegnern ist ein großer Unterschied und dieser liegt darin, dass in der oberen Erdschicht Bakterien (mikroorganismen) die aufgetragene Gülle (auch 20 cm unterhalb der Erdoberfläche) verarbeiten. Diese Leben von der Gülle und ernähren sich nun einmal davon und werden vom Sauerstoff und Lichteinfall vermehrt.
Die Schadstoffe die aber bei drei Meter tiefe in das Erdreich hineingelangen bleiben dort und werden, ob Sie es nun glauben oder nicht, früher oder später in das Grundwassergelangen. In Gelsenkirchen gibt es nicht viel Landwirtschaft und die Wasserwerke (Geksenwasser) haben große Probleme die Medikamentenrückstände aus dem Trinkwasser zu filtern.
Der Starftatbestand leigt eindeutig darin, dass man bewusst eine Umweltverschmutzung in kauf nimmt. Des weiteren gibt es zahlreiche Häuser die unterspült wurden, die ggf. noch mit einem hohen maß an Sanierung wieder instand gesetzt werden konnten, diese Kosten lagen weit über 70.000,- € und da ist das Gebrüll groß, wenn die Versicherungen dafür nicht auf kommen.
NRW ist mit der Verhältnismäßigkeit sehr gut in Europa gefahren, unsere Nachbarländer (Belgien und die Niederlande) haben nun auch eine Flächendeckende Dichtheitsprüfung in Ihr Gesetzbuch verankert, bzw. in Belgien geschieht dieses am 17.07.2012. Also, so isoliert stehen wir gar nicht da.
Die Gegner der Dichtheitsprüfung sollen es nun einfach mal glauben, dass diese Prüfungen zum Schutz des Trinkwassers und zum Schutz Ihrer eigenen Immobilie ist. Was ist daran so falsch! Wenn Sie so viel Geld haben, dass es egal ist was mit Ihrem Haus unterhalb der Bodenplatte geschieht, dann ist das ja schön für Sie, wenn sie sich alle 15 - 20 Jaher ein neues haus dahin stellen könne aber dieses Glück hat nicht jeder!
Den BEricht von H. Kraft ist nicht wörtlich gewesen, dass die Ein- und Zweifamilienhäuser von den Untersuchungen ausgeschlossen sind, sondern, dass Sie "eventuell" aus den Untersuchungen heraus genommen werden. Dabei ist aber zu beachten, dass diese Häuser in Wasserschutzgebieten weiter untersucht werden und da kommt auch wieder die Gleichheit zum zuge. Wenn also diese Häuser geprüft werden, dann sind zur Gleichberechtigung auch die anderen Ein- und Zweifamilienhäuser in der Prüfungspflicht!
Sie können ja Ruhe bewahren, aber die verstrichene Zeit wird nicht für Sie sprechen. Auch wenn Sie den 61a LWG nicht in anspruch nehmen gilt immer noch die örtliche Abwassersatzung und diese ist genau so bindend!
Viele Worte ersetzen keine Argumente. Schaue Sie doch mal auf Seite 5 im Bildreferenzkatalog. Alles weitere wird man dann ja sehen. Die allermeisten Kommenen raten im Augenblick ausdrücklich vor überstürzten Untersuchungen ab. Darum sollte die Diskussion auch mit mehr Gelassenheit geführt werden. Zum Thema Gülle können Sie ja mal bei den Wasserwerken nachfragen, was dort als Ursache für überhöhte Nitratwerte angesehen wird.
Wir sind zur Zeit sehr gelassen. Mal sehen wie sich Ihre Gelassenheit und die der Bürger, die sich Ihren Worten annehmen ausprägt, wenn in erster Linie die Kommunalen MItarbeiter die erste ofizielle Strafandrohung nach StGB §324 bekommen, weil Sie Ihren beruflichen Pflichten nicht nach kommen. Sie sind dabei Ihren eigenen Hintern zu retten.
Wie Sie wissen, werden in diesen Wochen die Gespräche zwischen der neuen Landesregierung geführt. Glauben Sie denn, dass nach einm neuen Erlass die Mitarbeiter der Kommunen sich Ihre Finger verbrennen wollen? Es wird in den Rathäusern darauf hingearbeitet, dass genau die, die vor der Wahl noch zur Gelassenheit aufriefen mit der Axt durchs Dorf laufen und den lauten machen!
Unterhalten Sie sich einmal mit denen, Sie brauchen nur bei der Gemeinde anzurufen und dort nach dem zuständigen zu fragen!
Ihr von den BI´s seit in einer Hinsicht drollig!
In Eurer Naivität!
Das die Wasserwerken mit den überhöten Nitratwerten zu kämpfen haben ist mir bekannt, aber fragen Sie diese doch auch bitte einmal, wann haben Sie diese überhöten Werte. Immer bei Starkregenereignissen, wenn die aufgetragene Gülle kurzzeitig nach dem auftragen durch starke Regenfälle in die Vorfluter oder angrenzende Bäche eingespült werden, nur dann. Die Gelsenwasser hat aber die Einspeisung von Medikamentenrückstände permanent und da liegt der Unterschied, den Sie und alle DP Gegner einfach nicht sehen, wissen oder kennen wollen. Es geht Ihnen hier nicht um das gute oder das schlechte, es geht ihnen alle nur um eins, PRINZIPIEN durchsetzen!
Alle wissen mitlerweile eins, das Prinzip der Gegner bedeutet mit aller Gewalt Recht zu behalten, da kann kommen was will!
Den Bilderreferenzkatalog auf seite 5, was soll da für uns interessant sein, welche Ausgabe haben Sie denn? Damit fangen die ungereimtheiten mal wieder an :-)
Der agressive Ton wird langsam schon etwas nervtötend. Sitzt Ihnen die Bank im Nacken ? Der Bildreferenzkatalog ist aktuell so im Internetauftritt des Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz verlinkt. http://www.lanuv.nrw.de/wasser/abwasser/dichtheit/... . Wenn das so nicht mehr stimmen sollte, dann haben ganz andere ihre Hausaufgaben nicht gemacht :-))
9.
Liegen der Bundesregierung Gutachten vor, in denen Beeinträchtigungen des
Grundwassers durch häusliche Schmutzwasseranschlussleitungen quantifiziert
und bewertet wurden?
Wenn ja, bitte die Datenquellen angeben.
Gutachten, die eine genaue quantitative Beurteilung der Beeinträchtigung von
Grundwasser durch häusliche Schmutzwasseranschlussleitungen erlauben, liegen der Bundesregierung nicht vor.
So, nach dem nun wieder Zeit gefunden habe um mich diesen BI´s zu witmen, habe ich noch etwas anzumerken:
@Christoph Larisch:
Agressiver Ton, da sollten Sie sich einmal selber die Frage stellen, Sie sind es, die eine Hetze verbreiten als ob wir auf Hexenfang im Mittelalter wären.
Jetzt kommt jemand und sagt Ihnen und den anderen einmal die Meinung bzw. sagt denen was ehrlich und rechtens ist, da fühlt Ihr Euch direkt auf den Schlipps getreten.
@Brandy Hügel:
Ihren Auszug kennen wir alle, das ist nicht der hintergedanke der in den vorderen Threads gemeint ist.
@ProUmwelt:
Es ist richtig, dass eigentlich die Mühe vergebens ist, aber in den Artikeln die nun einmal vorab hier gestanden haben und wo sehr viele von uns denen einmal mitgeteilt haben, was deren Schieflage war und dass ich eigentlich immer und immer wieder auf schmusekurs mit den BI´s bin um alle einmal an den runden Tisch zu bekommen, wo Sie selbst dafür kein interesse bisher haben, denke ich, dass irgendwann einmal der richtige hier bei ist der unserem Angebot einmal nach kommt und so lange werde ich mir die Mühe machen.
Sie wissen doch:
"Alle für einen und einer für Alle"
Für Recht und Gerechtigkeit und man muss es nun schon mit einem schwarzen Humor nehmen, wenn man hier angegangen wird mit, Zitat: "Sitzt Ihnen die Bank im Nacken"!
Der absolute Schwachsinn der Rot Grünen geht weiter.
Die wollen die Dienstleistungsgesellschaft
Die Industriegesellschaft Deutschland haben die grün Lackierten Kommunisten hingerichtet - auf Ihre Fahne geschrieben möglichst viele Migranten ins Land zu bringen - dabei bleiben unsere Leistungen auf der Strecke die Rentenkasse ist leer - immer mehr Leute die ohne einzuzahlen Leistungen bekommen das geht nie gut.
Düsseldorf: Landtag Nordrhein-Westfalen | http://alles-dicht-in-nrw.de/
Die Presse berichtete:
Rot-Grün kippt Dichtheitsprüfung, Dichtheitsprüfung ist vom Tisch, Hausbesitzer können aufatmen.
Nichts davon STIMMT!
Dichtheitsprüfung ist nicht vom TISCH!
Lesen Sie selbst:
Ministerium für Klimaschutz, Umwelt,
Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz
des Landes Nordrhein-Westfalen
12:48 Mittwoch, 24.Oktober 2012
Quelle:
...
Düsseldorf: Landtag Nordrhein-Westfalen | Alles dicht in NRW
Einigung zum Kanal-TÜV ist eine Mogelpackung!
Die Dichtheitsprüfung- ist nicht vom Tisch!
Die Mehrheit ist der Auffassung, überhaupt nicht betroffen zu sein
oder kennen das Thema und Hintergründe nicht.
Die in diversen Medien auftauchenden Entwarnungsmeldungen
„Kanal-TÜV für die meisten vom Tisch“
„Kanal-TÜV wird bürgerfreundlich“
„Kanal-TÜV nur noch in Ausnahmefällen“
sind bei...
Düsseldorf: Landtag Nordrhein-Westfalen | Dichtheitsprüfung nein Danke (neuerdings auch Funktionsprüfung genannt)
Ausnahmen von Dichtheitsprüfung, nur leere Wahlkampf-Parolen von Hannelore Kraft.
Die rot-grüne Mehrheit im Düsseldorfer Landtag hat am 21.Juni 2012 in der Plenarsitzung die Katze aus dem Sack gelassen.
Jeder wird jetzt seine Abwasserrohre prüfen lassen (ggf. sanieren) müssen, unabhängig davon, ob sie in Ordnung sind oder marode.
Damit...
Düsseldorf: Landtag NRW | http://alles-dicht-in-nrw.de/
Pressemitteilung
Versprochen – Gebrochen
Eklat mit Minister Johannes Remmel (NRW)
Seit mehr als zwei Jahren engagieren sich mittlerweile mehr als 75 Bürgerinitiativen in NRW gegen die durch nichts begründete
„ Dichtheitsprüfung privater, häuslicher Abwasserleitungen“
Mit ihrem bisherigen vehementen Einsatz haben die Bürgerinitiativen erreicht, dass die Landesregierung zu einer...
Raesfeld- 18. Mai 2013
Die Bürgerinitiative Alles-dicht-in-Raesfeld und die UWG Raesfeld-Erle sind erfreut über die große Zustimmung aus der Bevölkerung zum Information und Unterschriftenstand gegen die Dichtheitsprüfung/Funktionsprüfung.
Man stellte aber auch fest, dass in der Bevölkerung noch viel Informationsbedarf zu diesem unsinnigen Gesetz in NRW gibt. Schon nach kurzer Zeit hatten die ersten 100 Bürgerinnen...
Mitteilung:
Verband Privater Bauherren e.V. vom 08. Mai 2013
VPB: Kanalprüfungen nicht voreilig beauftragen
BERLIN. Immer, wenn neue Gesetze oder Verordnungen anstehen, werden viele Bauherren und Hausbesitzer unsicher. Sie wollen alles richtig machen und keine Fristen versäumen. Das beobachten die Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB). Sie beobachten mitunter allerdings auch das Gegenteil: Mancher...