„Die Ecke“ ist fertig

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Ansehnliche Front des Neubaus an der Ecke Dreherstraße / Märkische Straße
 
WOGEDO Neubau "Die Kurve" von hinten
Bemerkenswertes Wohnprojekt der Wogedo in Gerresheim


Nach gut fünf Jahren Entwicklungs- und Bauzeit ist das bemerkenswerte Wohnprojekt der Wogedo an der Ecke Dreher- und Märkischen Straße fertiggestellt. „Die Ecke“ ist bezugsfertig und die ersten Mieter werden im Januar 2015 einziehen. Die Offiziellen, sei es der Vorstand der Wogedo, die Stadtplanerin und die Politik, sind mit dem Ergebnis zufrieden. Es wurden 54 Wohnungen geschaffen und 11,6 Millionen Euro investiert.

Nur strahlende Gesichter, trotz eisiger Kälte, bei der Pressevorstellung zur Fertigstellung der neuen Häuser mitten in Gerresheim. Die Wogedo hat mit der Vollendung dieses Wohnprojektes attraktive Zwei- und Dreizimmer Wohnungen erstehen lassen, die nach Auffassung des Vorstandsmitgliedes Andreas Vondran den heutigen Ansprüchen an zeitgemäßes und zukunftsträchtiges Wohnen absolut gerecht werden. „Unser Konzept geht auf, begehrenswerte Wohnungen zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis zu schaffen“, sagt Vondran. Der Ansturm der Mitglieder bestätigt den Vorstand. Innerhalb von nur sechs Wochen waren alle Wohnungen vermietet. „Es ist eine gute Mischung aus alten und neuen Genossenschaftsmitgliedern“, erklärt er. Zur außerordentlich schnellen Vermietung hat sicherlich der günstige Quadratmeterpreis von 9,90 Euro beigetragen, der deutlich unter den Mietpreisen für vergleichbare Wohnungen in Düsseldorf liegt. Der Mietpreis unter 10 Euro liegt durchaus auch unter dem des sogenannten „preisgedämpften Wohnungsbau“, den das städtische Handlungskonzept „ZUKUNFT WOHNEN. DÜSSELDORF“ vorsieht. Nimmt man noch die Ausstattung von Terrasse oder Balkon, Fußbodenheizung und Wunschbad hinzu, ist das Konzept stimmig. „Wir stellen sogar jedem Mieter einen Tiefgaragenstellplatz zur Verfügung“, meint Vondran. Die Amtsleiterin des Stadtplanungsamtes Düsseldorf, Ruth Orzessek-Kruppa, weist neben der Nachhaltigkeit solcher Projekte auch auf die Innen- und Außenentwicklung des Hauses und deren Qualität hin. „Besser geht’s ja gar nicht“, meint die Amtsleiterin. Neben dem Lärmschutz, der ein wichtiger Aspekt war, wurde speziell auch auf Barrierearmut, beziehungsweise Barrierefreiheit geachtet. „Unter diesen Aspekten hat das Architekten-Team den damaligen Wettbewerb gewonnen“, erklärt Orzessek-Kruppa. Mit dem Ergebnis ist Richard Henning, der Geschäftsführer von HGMB Architekten, zufrieden. „Ein toller Standort, den wir schon bei unserer ersten Besichtigung hervorgehoben haben“, meint Henning. „Außerdem ist es dem Team gelungen, eine neue Art der Interpretation mit dem Schulterschluss zur vorhandenen Bebauung zu finden“, ergänzt er. Bei der Gestaltung der Räume wurde auf Lärm, der an der Vorderfront zu der stark befahrenen Dreherstraße liegt, besonders geachtet. Alle Räume, die nicht direkt der Ruhe zuzuordnen sind, also beispielsweise Küche und Bad, liegen zur Straße hin. Die Wohn- und Schlafzimmer hingegen befinden sich im rückwärtigen Teil, sodass hier relative Ruhe herrscht. Fenster brauchen nicht geöffnet zu werden, weil sie einer kontrollierten Lüftungsanlage angeschlossen sind. „Man hat nach dem Prinzip des Wärmetauschers trotz geschlossener Fenster immer frische Luft“, so der Architekt.
Für Architekt Henning ist es wichtig, dass die Menschen zufrieden sind und ihre Wohnungen genießen können. Die komplette Vermietung der Anlage zeigt das positive Feedback der angehenden Bewohner.
Weitere Neubauprojekte in Gerresheim der Wogedo, wie „Das Tor“ an der Dornaper Straße, sind bereits realisiert oder haben den Baustart, wie das der „Zeilen“ an der Gräulinger Straße, im Frühjahr 2015.
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