Düsseldorf: Langsamste Verwaltungsspitze in Deutschland? – Tiertod tatenlos zusehen

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Seit über zwei Monaten ist bekannt, dass radfahrende Rowdys am Hofgartenweiher absichtlich und vorsätzlich Menschen und Tiere gefährden. Mindestens ein Tier wurde durch einen Radrowdy getötet. Im Juli teilte Oberbürgermeister Geisel mit, dass er die Verwaltung beauftragt habe, sich mit der Problematik vor Ort vertraut zu machen und Lösungen zu erarbeiten.

Auf unsere Anfrage teilte die Verwaltung gestern im Stadtrat mit, dass man noch immer prüfe und nun zeitnah weitere Verkehrsschilder aufstelle wolle. Diese würden dann die rechtliche Grundlage für ein Einschreiten bei Zuwiderhandlungen schaffen. Auf Nachfrage der Fraktionsvorsitzenden der Ratsfraktion Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER, Claudia Krüger, antwortete der für Recht und Ordnung zuständige Beigeordnete, dass er nun auch mit dem Düsseldorfer Polizeipräsidenten sprechen und um verstärkte Kontrollen, z.B. durch die Fahrradstaffel bitten werde.

Ratsfrau Claudia Krüger:
„Es ist unglaublich, dass laut Oberbürgermeister die Verwaltung seit Wochen prüft und prüft und prüft. Spaziergänger, mobiliätseingeschränkte Personen und Tiere werden Tag für Tag durch Radrowdy in der Fußgängerzone gefährdet. Bis heute finden keinerlei Kontrollen statt. Erfüllt die Landeshauptstadt Düsseldorf so das Staatsziel des Artikel 20a Grundgesetz, dass der Staat die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere schützt?“
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Norbert Opfermann aus Düsseldorf | 18.09.2016 | 11:13  
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