Frust und Ärger in Garath über den Zustand der Nebenzentren

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Ratsherr Kirchner mit Bürgern in Garath
Heute ab 12.00 Uhr besuchte „Kirchner Kommt!“, die Sommer Tour der FREIEN WÄHLER, ihre beiden letzten Stationen in Garath.

An den Tagen vorher wurden im Vorfeld bereits Tausende Handzettel in den Wohngebieten verteilt.

Ratsherr Dr. en jur. (BOL) Klaus Kirchner, Fraktionsvorsitzender der FREIEN WÄHLER im Stadtrat, Dr. Hans-Joachim Grumbach, Mitglied der Landschaftsversammlung Rheinland und Bezirksvertreter Peter Ries sprachen mit mehr als zwanzig Menschen vor Ort und hörten sich ihre Beschwerden und Vorschläge an.
Erste Station war das Nebenzentrums an der Josef-Kleesattel-Str. Dieses Nebenzentrum verliert bei den Bürgern immer mehr an Bedeutung und geht allmählich in eine sichtbaren Zustand der Verwahrlosung über. Infolgedessen stehen Geschäfte leer und das Zentrum wird nicht mehr angenommen. Bereits 2009 war mit der Planung einer Umgestaltung begonnen worden. 2010 wurden die Garather Bürger einbezogen und konnten eigene Vorschläge einbringen. Nun soll zwar umgebaut werden, doch der ursprünglich vorgesehene Betrag von 630.000 Euro wurde auf 400.000 Euro reduziert. Wann der Umbau allerdings beginnt, ist immer noch unklar. Wie an anderen Orten in Düsseldorf auch, wurden hier bisher nur Versprechungen abgegeben, ohne dass geliefert wurde. Alle Bürger, mit denen Ratsherr Kirchner sprach, äußerten ihren Frust und Unmut darüber. Während in der Innenstadt für Millionen und Abermillionen umgebaut werde,überlasse man die äußeren Stadtteile ihrem Schicksal.
Zweite Station war die Brandruine „Goldener Ring“ an der Ricarda-Huch-Str. Seit dem Brand in 2010 verschandelt die Ruine der Gaststätte „Goldener Ring“ das Burgzentrum.
Auch hier ist wieder unklar, wann die Stadt etwas unternimmt und ob überhaupt etwas geplant ist. Eigentlich müsste die Ruine abgerissen werden. Sie verschandelt das einzige noch halbwegs funktionierende Nebenzentrum in Garath. Das Dach ist undicht. Regenwasser dringt ein und giftige Stoffe wie z.B. Asbest aus der verbrannten Dach- und Deckenkonstruktion und dem Inventar werden ausgeschwemmt.

Zuletzt besuchten Ratsherr Kirchner und seine Begleiter das Mehrgenerationenhaus Hell-Ga. Hier will die Caritas ein neues Pflegeheim bauen und das alte Gebäude verlassen. Nun sorgen sich Bürgerinnen und Bürger um die Zukunft des Mehrgenerationenhauses. Sie befürchten zudem, dass auch das alte Pflegeheim zu einer Ruine verkommen könnte, da eine Vermietung des Gebäudes - nicht zuletzt wegen des Denkmalschutzes – derzeit äußerst schwierig scheint.
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