Handelsverband ist zuversichtlich

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Bewertet die aktuellen wirschaftlichen Rahmenbedingungen des Handels positiv: Dr. Peter Achten, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands NRW. Foto: Sven-André Dreyer
Düsseldorf. Im vergangenen Geschäftsjahr sei eine leichte Umsatzsteigerung von – real betrachtet – 1,5 Prozent zu verzeichnen, erklärte Dr. Peter Achten, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Nordrhein-Westfalen (HV NRW) auf der Konjunktur-Pressekonferenz des Verbandes.
Auf die Frage, wie sich die Geschäftslage im zweiten Halbjahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr entwickelt habe, antworteten insgesamt weniger befragte Einzelhändler negativ. Rund zwei Drittel aller Befragten gaben an, das 2. Halbjahr besser oder vergleichbar zum Vorjahr abgeschlossen zu haben.
Im vergangenen Jahr hatte der Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen rund 104 Milliarden Euro umsetzen können, „daher ergibt sich ein nominales Plus von 2 Prozent, ein reales Plus von 1,5 Prozent“, sagt Dr. Achten.
Angesichts dieser leicht positiven Geschäftsentwicklung hat sich die Personalplanung im vergangenen Jahr als stabil erwiesen. Wenn Stellen abgebaut wurden, dann überwiegend im Bereich der geringfügig Beschäftigten, wie Zahlen der Agentur für Arbeit zum Stichtag 30. Juni 2014 zeigten. Der Blick auf das laufende Geschäftsjahr fällt bei den befragten Betrieben insgesamt eher optimistisch aus. Wachstumstreiber der Branche bleibt dabei der Online-Handel. Eine nur geringe Verflachung von immerhin zehn bis zwölf Prozent werden dem virtuellen Handelssegment auch in diesem Jahr prognostiziert. Eine stetig wachsende Anzahl stationärer Einzelhändler erschließt sich inzwischen mittels eines angegliederten Online-Shops den modernen Vertriebsweg. „Dabei ist der Online-Handel nicht als Konkurrenz zum stationären Einzelhandel zu sehen“, sagt. Dr. Achten. „Neben guter Erreichbarkeit und attraktiven Geschäften mit freundlicher und kompetenter Bedienung ist das Internet längst der dritte Erfolgsfaktor der Branche geworden – auch für die stationären Händler.“ In diesem Zusammenhang wünscht sich Dr. Achten eine Bereitstellung eines innenstadtweiten W-Lannetzes. Dies könnte bereits bei zukünftigem Städtebau visionär geplant werden.
Als insgesamt positiv sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Handel zu bewerten. Und auch die Verbraucherstimmung erweist sich nach dem ersten Quartal 2015 als weiterhin robust und krisenfest.
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