Handwerk sorgt sich nach Schulden-Bekenntnis der Stadt um Abgabenerhöhungen

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Kammerpräsident Andreas Ehlert. (Foto: Handwerkskammer Düsseldorf/Wilfried Meyer)

Mit großer Sorge sieht die Handwerkskammer Düsseldorf die Entwicklung der städtischen Finanzen in der Landeshauptstadt. Kammerpräsident Andreas Ehlert: "Die Schulden von heute sind die Steuererhöhungen von morgen. Es müssen schnellstmöglich Konzepte zur Verringerung der Ausgaben her." Die Stadt habe bei einem Gewerbesteueraufkommen rund 900 Mio. Euro pro Jahr kein Einnahmeproblem.

Das Handwerk befürchtet nun ein deutliches Drehen an der Gebührenschraube und an den Hebesätzen der Kommunalsteuern. Ehlert: "Unsere Unternehmen haben lebenslebenslänglich Düsseldorf. Sie können nicht einfach den Standort wechseln. Es geht hier auch um Arbeitsplätze bei den 5000 Düsseldorfer Handwerksunternehmen. Bei der Meisterfeier am 22. Mai präsentiert sich die nächste Generation an Existenzgründern aus unserem Wirtschaftsbereich. Und speziell für sie, die sorgfältig prüfen, ob sie das Wagnis der unternehmerischen Selbstständigkeit eingehen können, wären Abgabenerhöhungen ein äußerst schädliches Signal.“
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