Her­mann Grö­he zu Gast beim Ärz­te-In-Treff

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Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Her­mann Grö­he stell­te sich auf dem Po­di­um den Fra­gen von RP-Re­dak­teu­rin Eva Quad­beck.

Am Wochenende fei­er­te Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Her­mann Grö­he noch heiter beim Schüt­zen­fest in Neuss mit. Ernster wurde es gestern, als er auf dem Po­di­um beim Apo­the­ker- und Ärz­te­treff im Böhler-Areal den Fra­gen der Ber­li­ner Bü­ro­lei­te­rin der Rheinischen Post Eva Quad­beck stellte.

Ob stei­gen­de Zu­satz­bei­trä­ge zur ge­setz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung, Be­treu­ung von Flücht­lin­gen oder Da­ten­schutz beim Ein­satz von IT-Tech­nik in der Me­di­zin: Vie­le The­men be­schäf­ti­gen die Ge­sund­heits- und Me­di­zin­bran­che. An ei­ne Re­form der ärzt­li­chen Ge­büh­ren­ord­nung vor der Bun­des­tags­wahl glaubt Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Her­mann Grö­he al­ler­dings selbst nicht mehr: Die Über­ar­bei­tung sei zwar längst über­fäl­lig, ei­ne schnel­le Um­set­zung aber nicht rea­lis­tisch. Zu der Kri­tik, dass er Ärz­te und Kran­ken­kas­sen an die Lei­ne le­gen wol­le, sag­te er: „Ich bin ein Fan der Selbst­ver­wal­tung.“ Doch er wün­sche sich mehr Trans­pa­renz und auch mehr Kol­le­gia­li­tät in­ner­halb des Sys­tems. Im Vergleich mit den USA bezeichnete er unser Gesundheitssystem "als eines der besten der Welt". In den USA könnten nur Reiche die beste Krankenversorgung bezahlen.

750 Be­su­cher ha­tten sich zum Netz­werktref­fen auf dem Böh­ler-Are­al an­ge­mel­det, dar­un­ter der Prä­si­dent der Bun­des­ärz­te­kam­mer, Frank Ul­rich Mont­go­me­ry, und An­dre­as Gas­sen, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Kas­sen­ärzt­li­chen Bun­des­ver­ei­ni­gung.
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