Hurra, bald hat Langenfeld das erste Windrädchen !

Anzeige
Der Boss im Langenfelder Rathaus wollte hoch hinaus und verkündete vor ca. 2 Jahren auf dem Neujahrsempfang auch vor seinen Parteigenossen, dass in der Windkraftkonzentrationszone die Höhenbegrenzung von 100 m gekippt werden müsste. Die Investoren sollten unbegrenzt bauen könne ! Aber er hatte nicht mit dem entschiedenen Widerstand der südlichen Bürger gerechnet und die CDU knickte ein und liess das Bürgermeisterlein mit dem Investor im Regen stehen.

Was sich so vollmundig nach Windkraftkonzentrationszone anhört ist eigentlich ein Bereich der der Kategorie 3 zuzuorden ist, also der schwächste Bereich auf einer Skala bis 1. Dem Betreiber ist das in etwa schietegal, er bekommt kräftige Subventionen ! Und wer bezahlt die ? 
Etwa die Stadt Langenfeld ? Nöö, natürlich nicht - richtig, der Stromkunde !

Mittlerweile haben wir die höchsten Strompreise in Europa, aber die Deutschen zahlen ja fast alles mit ihren fetten Geldbörsen und die es sich nicht leisten können, bewerten es mit Fatalismus. 

Nun kommt heraus, dass im deutschen Windparkwald nur ein Drittel der Mühlen die rentablen 20.000 Volllaststunden erreichen, aber die stehen auf der See. Sie ahnen es , nicht jede Mühle , die sich dreht, arbeitet wirtschaftlich  und dazu gehört auch die in Langenfeld. Und bald kommt auch ein zweites Mühlchen  hinzu und verscheucht den letzten Milan, der zuvor hier seine Kreise drehte. 

Ohne den Widerstand der Interessengruppe wäre ein landschaftlicher Freiraum weiter zugebaut worden, bis in den Himmel hinein und das Bürgermeisterlein kann sich  als "Mühlenimperator"   feiern  lassen, wenn er denn mal abtritt. So blieben wir im Naherholungsbereich wenigstens von insgesamt 4 großkotzigen unrentablen Mühlen befreit, die in der Zone 3 herumdümpeln und im Achslager Rost ansetzen.

Noch einige Monate und der Herr  Chefredakteur einer gewissen Lokalzeitung lässt feiern und wir haben den teuren Fortschritt direkt vor der Haustür.

Der Kram wurde ja in letzter Minute vor Toresschluss von der Bezirksregierung  genehmigt, sonst wären andere Auflagen zu berücksichtigen gewesen und der Bau erschien fraglich.  

Schade, dass die neue Landesregierung so spät kommt, mit den neu festgesetzten Verordnungen hätten  die Mindestabstände nicht ausgereicht und des Bürgermeisterleins Traum wäre zerplatzt wie eine Seifenblase. Es bleibt ein fades Geschmäckle im Windwahn, aber man darf hoffen, dass Zweistimmenmehrheit im Rat zugunsten der CDU bald abgeschmolzen werden, die BGL ist schon in Lauerstellung !

Der nächste Wahltag ist Zahltag !

Danke BGL und " Ruhiger Horizont " für das bisherige Engagement !
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.