Jugenfreizeitstätte Icklack: 20 Jahre für die Jugend

Anzeige
Gratulierte Peter Saatkamp und seinem Team in der vergangenen Woche zum 20-jährigen Jubiläum der Jugendfreizeiteinrichtung Icklack, Höherweg 12: Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke. Foto: Stefanie Siegel
Sport- und Bewegungsangebote, Computerkurse, kreative Gestaltung und eine Hausaufgabenbetreuung – das Angebot der Jugendfreiteiteinrichtung „Icklack“ ist in seiner Vielfältigkeit beliebt. Nun feiert die Einrichtung ihr 20-jähriges Bestehen.

„Die Arbeit hat sich in den vergangenen 20 Jahren schon sehr verändert“, erzählt Peter Saatkamp von der Jugendfreizeiteinrichtung Icklack, Höherweg 12, und blickt zurück in das Jahr 1995.
Unter anderem die neuen Medien haben großen Einfluss auf das Freizeitverhalten heutiger Jugendlicher und Kinder. Facebook und Co. machen das Leben häufig unverbindlicher, den Informationsfluss von relevanten aber auch unwichtigen Daten bedeutend schneller. Aber auch die neuen Schulformen und ein zunehmender schulischer Druck führen dazu, dass Jugendliche – anders als vor 20 Jahren – heute noch intensiver für das Freizeitangebot der Einrichtung begeistert werden müssen, erklärt der Diplom-Sozialarbeiter während der Aufbauarbeiten zum Jubiläumsfest. Dabei ist das Angebot sehr umfangreich und vielfältig, „für den Förderschüler ebenso wie für den Gymnasiasten geeignet“, erklärt Saatkamp. Der Sozialarbeiter hat seine Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Stadtteil Flingern-Süd vor 20 Jahren aufgenommen. Damals war er 30.
Mit seinem vierköpfigen Team aus hauptamtlichen Mitarbeitern betreut er tagsüber Sechs- bis 27-jährige, in dem Gebäude und auf dem großen Hof finden täglich rund 100 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Angebote, die begeistern. Egal ob sportliche Betätigung wie Skaten oder Boxen oder kreativ Angebote, selbst eine kostenlose Hausaufgabenbetreuung findet in der Jugendfreizeitstätte Icklack statt.

Freiraum ausprobieren und eigenständig erfahren

„An allen Angeboten“, so betont Saatkamp, „nehmen die Kinder und Jugendlichen freiwillig teil.“ Das hebt die Freizeiteinrichtung von der Schule ab, erfordert seitens der Sozialarbeiter aber auch immer wieder Engagement, um den Jugendlichen die wertvollen und attraktiven Aktivitäten vorzustellen. „Die Jugendllichen können ihren Freiraum ausprobieren und eigenständig erfahren“, sagt Saatkamp.
Parallel zum 20-jährigen Jubiläum der Freizeitstätte wurde auch das Stadtteilfest „Flingern gesund bewegt“ mit zahlreichen kind- und jugendgerechten Aktionen gefeiert.
Neben einer Hüpfburg, Kinderschminken, Sumoringen, einem Staffellauf gab es auch einen Laufradparcours, Torwandschießen und viele andere Attraktionen, die die Kinder und Jugendlichen des Stadtteils ansprachen.
Auf den Jubiläumsabend freut sich Peter Saatkamp besonders: „Abends feiern wir ein großes Wiedersehensfest mit Ehemaligen“, sagt Saatkamp, dem zahlreiche Anmeldungen für die abendliche Begegnung vorliegen. „Zum Teil kommen Menschen, die damals die erste Generation Jugendlicher in der Freizeitstätte stellten“, erzählt Saatkamp gerührt. „Einige von ihnen schicken bereits ihre eigenen Kinder wieder zu uns“, freut sich der Sozialarbeiter mit Blick in die Zukunft.

Hintergrund:
> Werktags startet ab 14 Uhr die Hausaufgabenbetreuung in der Freizeitstätte Icklack. Um 15.30 Uhr beginnen die übrigen Aktionen für Kinder und Jugendliche.
> Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.fe-icklack.de
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.