Kanalbau in der Stadtmitte geht zügig voran

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Rainer Fester, im Rathaus federführend in Sachen Kanalbau, erläutert den Ablauf der Arbeiten. Foto: Norbert Jakobs
Gut fünf Meter geht es in die Tiefe. Unten ein Stollen, in denen ein Erwachsener aufrecht stehen kann. Stück für Stück graben sich Arbeiter vor. Erdmassen werden auf einem Förderband abtransportiert. Eine Baggerschaufel wird in die Schacht-Baugrube gelassen. Der Bodenaushub wird nach oben befördert. In der Spritzbetonwand wurde eine kleine Nische geschaffen. In ihr steht eine kleine Figur der heiligen Barbara, die Schutzpatronin der Bergleute. Halbzeit für den Kanalbau in der Stadtmitte.

Die Entlastung eines weiteren Kanals ist notwendig. Vorarbeiten wurden bereits bei der Umgestaltung vor dem Rathaus berücksichtigt. Da der betroffene Kanal unter dem Rathaus-Center liegt, ist ein Bypass die einfachste Lösung. Dafür musste allerdings der Rathaus-Parkplatz (Einfahrt über die Alte Schulstraße) gesperrt werden. Außerdem ist der Bereich der Außengastronomie gegenüber dem Rathaus - zum Beispiel Eiscafé und Di Vino - teilweise durch Absperrungen betroffen.
"Eigentlich wollten wir bereits vor Beginn der Außensaison der Lokale mit den Bauarbeiten beginnen. Doch die letztlich unwirksame Beschwerde eines unterlegenen Bieters bei der Ausschreibung hat das Projekt verzögert", erläutert Rainer Fester, im Rathaus federführend in Sachen Kanalbau. Doch nun liege man voll im Zeitfenster. "Voraussichtlich bis Ende Oktober sind wir durch."
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