Kein Umzug der Bundeswehr nach Jordanien, sondern sofortiger Abzug nach Deutschland

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Dr. Sahra Wagenknecht. Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag (Foto: Bildnachweis: Nicole Teuber)
Düsseldorf: die Linke | Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht vom 06.06.2017

„Nötig wäre ein vollständiger Abzug der Bundeswehr aus der Türkei, kein halber Umzug. Die Soldaten sollten nicht nach Jordanien verlegt, sondern endlich nach Hause geholt werden. Die aktuellen Probleme mit der Türkei beweisen einmal mehr, dass von einer „Wertegemeinschaft“ namens NATO keine Rede sein kann und man dieses obsolet gewordene Militärbündnis endlich auflösen und durch ein kollektives Sicherheitssystem ersetzen sollte. Wenigstens aber sollten sich Außenminister Gabriel und Kanzlerin Merkel dafür einsetzen, dass die NATO-Mitgliedschaft der Türkei suspendiert wird, bis dort wieder grundlegende Menschenrechte respektiert werden,“ erklärt Sahra Wagenknecht zur anstehenden Entscheidung des Bundeskabinetts zur Verlegung der Bundeswehr aus der Türkei nach Jordanien.

Die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter: „Laut Grundgesetz gibt es nur einen guten und geeigneten Standort für die Bundeswehr und das ist Deutschland. Ein undemokratischer Staat wie Jordanien, in dem Häftlinge gefoltert werden, ist in keinem Fall ein akzeptabler Standort für eine Parlamentsarmee. Die Auslandseinsätze der Bundeswehr bringen keinen Frieden, sondern erhöhen nur die Terrorgefahr in Deutschland. Auch deshalb müssen sie endlich beendet werden.“
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Peter Gross aus Bochum | 08.06.2017 | 14:25  
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Manuela Burbach-Lips aus Dortmund-City | 08.06.2017 | 19:42  
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Willi Heuvens aus Kalkar | 09.06.2017 | 13:39  
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Peter Gross aus Bochum | 09.06.2017 | 14:19  
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Manuela Burbach-Lips aus Dortmund-City | 11.06.2017 | 12:15  
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