Keine Kürzungen für die Düsseldorfer Werkstatt für angepasste Arbeit Ab 2018 steht genügend Geld zur Verfügung

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Erst auf massivem öffentlichem Druck hin gab die Düsseldorfer Umweltdezernentin Helga Stulgies das Versprechen ab, dass weder beim Streichelzoo noch beim Betreiber „Werkstatt für angepasste Arbeit“ Kürzungen stattfinden. An den Kürzungen ab 2018 von 300.000 Euro und damit fast ein Drittel der Gesamtkosten beim Parkpflegekonzept im Südpark hält sie jedoch fest. Dies kann jedoch nur zu Lasten der MitarbeiterInnen der „Werkstatt für angepasste Arbeit“ gehen, da diese für die Pflege des Südparks im Volksgarten zuständig sind. Dazu soll der seit 26 Jahren existierende Vertrag einseitig geändert werden.
Dazu erklärt Angelika Kraft-Dlangamandla, Sprecherin der Ratsfraktion DIE LINKE Düsseldorf:
„Die Debatte um den Streichelzoo ist nur die zurzeit aufsehenerregendste Kürzungsmaßnahme, die die Stadtverwaltung betreibt. Denn eigentlich muss die Debatte um das Sparkonzept „Verwaltung 2020“ geführt werden. 20 Prozent aller Stellen in der Verwaltung sollen eingespart werden. Die DezernatsleiterInnen sind aufgefordert, Vorschläge zum Streichen von Stellen zu machen. Dabei sind schon jetzt über 1.100 Stellen in der Verwaltung bewusst nicht besetzt, das ist jede achte Stelle. Dies fördert nicht nur den Stress und die Arbeitsbelastung bei den übrigen Angestellten, sondern geht auch zu Lasten des Services für die BürgerInnen.
Insofern ist die öffentliche Diskussion um den Streichelzoo nur die Spitze des Eisbergs. DIE LINKE fordert sämtliche geplante Kürzungen bei der Pflege des Südparks, die direkt oder indirekt die außerordentlich erfolgreiche Arbeit der MitarbeiterInnen der Werkstatt für angepasste Arbeit beinträchtigen können, zu unterlassen. Und ebenso fordert DIE LINKE sämtliche nicht besetzten Stellen in der Verwaltung unverzüglich zu besetzen und diesen elenden Plan „Verwaltung 2020“ zu begraben.
Ab 2018 soll ja ohnehin wieder genügend Geld zur Verfügung stehen. Nach Meinung der Stadtspitze wird die Ausrichtung des Grand Départ einen riesigen Werbeeffekt für Düsseldorf haben. Ein Werbeeffekt stellt sich nur dann ein, wenn man erhebliche Mehreinnahmen erzielen kann. Sollte vielleicht die Stadtspitze selbst nicht an ihre Prognosen glauben?“
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