Kinder Abzocke in Freibädern stoppen

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Zum 1. Mai 2016 hat die Bädergesellschaft Düsseldorf die Eintrittspreise für die Städtischen Hallen- und Freibäder geändert. Bisher war es üblich, dass Kinder und Jugendliche für eine Eintrittskarte in die Freibäder weniger zahlen mussten, als berufstätige Erwachsene. Einen Ermäßigten-Tarif gibt es seit dem 1. Mai 2016 jedoch nur noch für die Städtischen Hallenbäder.

Der Ermäßigten-Tarif gilt dort für Kinder, Schüler, Auszubildende, Studenten
und Mitarbeiter des Bundesfreiwilligendienstes sowie des freiwilligen Wehrdienstes bis zum 27. Lebensjahr sowie für alle Düsselpass-Inhaber.

Für die Ratsfraktion Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER ist es nicht nachvollziehbar, dass z.B. ein 12-jähriges Kind für eine Eintrittskarte in die Freibäder den gleichen Eintrittspreis bezahlen muss, wie ein berufstätiger Erwachsener. Aus unserer Sicht ist die Gleichstellung ein nicht hinnehmbarer sozialer Tabubruch.

Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER setzt sich für die Wiedereinführung des
Ermäßigten-Tarifes in die Düsseldorfer Freibäder spätestens zum 11.07.2016 ein


Tatjana Sültenfuß, Sportausschussmitglied:
„Da die Freibäder besonders in den Sommerferien stark von Schülern frequentiert werden, ist die Wiedereinführung des Ermäßigten-Tarifes spätestens zum 11.07.2016 umzusetzen. Einen entsprechenden Antrag habe ich für die nächste Sitzung des Sportausschusses der Landeshauptstadt Düsseldorf am 22. Juni 2016 gestellt.“


Familienkarte unter diesen Voraussetzungen gefärdet


Die Stadt Düsseldorf hat sich vor Jahren aus guten Gründen bewusst dafür entschieden, die Familienkarte einzuführen. Wie soll man private Unternehmen davon überzeugen, eine Ermäßigung gegen Vorlage der Familienkarte zu gewähren, wenn bereits Städtische Unternehmen damit beginnen, diese wichtige soziale Errungenschaft wieder in Frage zu stellen und abzubauen?

Torsten Lemmer, Geschäftsführer der Ratsfraktion Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER ergänzt:
„Wir sind sehr erstaunt, dass SPD, GRÜNE und FDP sich hier so unsozial verhalten. Dass sie nicht mit Geld umgehen können, beweisen sie Monat für Monat im städtischen Haushalt und im Stadtrat. Das sie jetzt aber bei den Eintrittspreisen füfür Freibäder alle mit dem gleichen Beitrag belasten wollen, schlägt dem Fass den Boden aus!“
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