Martin Schulz und das Millionengrab ! Nun haben die Würseler "einen Klotz am Bein" !

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Martin Schulz hatte immer so nett im Wahlkampf von seinem Würselen gesprochen und  den Bürgern in seiner Straße , wo er mal ca. 10 Jahre Bürgermeister war. Nach seinem Aufstieg in Brüssel benutzte er sein früheres Betätigungsfeld gerne als Metapher, um dem Wähler das Gefühl zu geben, ich bin einer von euch.  Aus dem wohlbehüteten Brüssel mit Dienstkarosse  hatte es ihn nun nach Berlin verschlagen, hier kam er in einer "Schlangengrube" an, wie seine Schwester es ausdrückte, auf die Dienstkarosse mit Entourage brauchte er allerdings nicht zu verzichten. Noch nicht, nun droht ihm das Schicksal als Hinterbänkler im Deutschen Bundestag.

Der Abschwung von derart hohen Politikern ist allerdings gedämpft, vor allem , wenn es um Präsidenten geht. Christian Wulff bekommt einen fetten Ehrensold, hat noch ein Dienstzimmer mit Sekretärin und die ausgebüxte Ehefrau wieder. Ob er einen Dienstwagen weiter  benutzen darf, hängt davon ab, ob er ihn beansprucht. Vor einiger Zeit war zu lesen, dass er wieder an einer Stelle als Rechtsanwalt interessiert wäre.

Martin Schulz hatte nicht nur den Wählern vieles versprochen, die insgeheim Plakate mit der Aufschrift "Heuchler" empor hielten und ihm das auch lautstark herüberschrien, sondern auch den Bürgern im beschaulichen Würselen, als er dort noch der Maitre war. Das neue Spassbad in Würselen sollte eine Attraktion werden, nun ist es nur noch ein Ärgernis und viele Bürger sind wütend, wenn sie den Namen Schulz hören. Die Frage stellt sich aber zwangsläufig, was in Berlin gelingen soll, wenn es schon in Würselen nicht funktioniert hat.

Das neue Spassbad nach den Visionen von Schulz war eine große Herausforderung, an der seine Tüchtigkeit  messbar gewesen wäre, aber alle Zusagen, dass sich dieses Erlebnisbad rechnen würde, endete im defizitären Chaos. 

Geahnt hatten das zuvor einige tausend Bürger, die den Versprechungen von Martin Schulz nicht vertrauten und sich auch fragten, warum das vorhandene Freizeitbad abgerissen werden sollte, wenn doch die Bürger damit zufrieden waren.

Eine Unterschriftenliste mit vielen tausend Gegenstimmen endete im Papierkorb des Rathauses, die rechtsunkundigen Bürger hatten einen Formfehler begangen. Da hatte Schulz diesmal gute Berater gehabt und die Fairness gegenüber den Bürgern sah sich ebenfalls in der Ablage wieder.

Das Spassbad wurde  gebaut, statt 20 kostete es dann letztendlich 30 Millionen, aber mit diesen unseriösen Kalkulationen muss der Steuerzahler  leben, das gehört mit zur Methode. Der schweizerische Investor ist mittlerweile abgesprungen, nun hat die Stadt das Millionengrab übernommen und muss jährlich 1 Million zuschießen. Um die Kosten nicht noch weiter steigen zu lassen, kann man nur noch nachmittags schwimmen und dort herumtoben.

Die Kommunalaufsicht hat das Desaster geprüft und verlangt, dass man das Bad schliessen soll. Martin Schulz räumt heute ein, dass es ein Fehler war, aber das war nur einer von vielen und die Würseler trauern ihrem alten Freizeitbad hinterher  !
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2 Kommentare
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Marlies Bluhm aus Düsseldorf | 15.02.2018 | 09:21  
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Volker Dau aus Bochum | 17.02.2018 | 23:58  
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