Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland!?

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Einigkeit und Recht und Freiheit über den Wolken .... und in Deutschland?

Wir leben in Deutschland. Einem starken, offenen und sicheren Land mit Meinungs- und Pressefreiheit. So sagt man, dachte man.... Doch ist das wirklich so?

Mein Kommentar dazu:

Auf dem Papier sicherlich, doch in der Realität!? Die Kriminalität auf unseren Straßen nimmt zu, es gibt viele Probleme zu lösen, die Bevölkerung ist verunsichert, doch eine offene und konstruktive Diskussion findet nicht statt.
Es gibt nur noch schwarz oder weiß, links oder rechts. Der offene Dialog, das Miteinander geht dabei verloren. Diskussion, konstruktive Kritik, fairer Umgang und Respekt füreinander sind Grundfesten der Demokratie. Wo sind sie geblieben?
Gegeneinander statt Miteinander, Emotionen statt Sachlichkeit, das kann nicht funktionieren.

Dies wird am Beispiel der Kriminalitätsraten deutlich. Diese steigen stetig, doch Behörden und Politik scheinen machtlos und noch schlimmer äußern sich oftmals dazu nicht oder verharmlosen. Der Kern der Problematik wird nicht angegangen, stattdessen auf Nebenschauplätzen mit unsachlichen Mitteln wie Beleidigungen, Verunglimpfungen, usw. gekämpft.

Die Lösung liegt im Handeln, nicht im Zerreden.

Jeder Täter gehört bestraft, egal welches Geschlecht, welche Hautfarbe oder welche Nationalität er hat. Jedem Opfer, egal ob männlich, weiblich, schwarz, weiß, deutsch oder anderer Staatsangehörigkeit muss Mitgefühl und Respekt entgegengebracht und Unterstützung geleistet werden. Jede Seite hat Opfer und Täter, weder die Einen noch die Anderen sind nur Opfer oder nur Täter. Wenn diese Differenzierung endlich mal in den Köpfen ankommen würde, wären wir schon einen großen Schritt weiter.

Hier sind vor allen Dingen Politik und Medien gefragt. Mir fehlt immer öfter eine möglichst objektive Berichterstattung und klare Äußerungen sowie Maßnahmen der politisch Verantwortlichen.

Journalisten sollen möglichst objektiv berichten, viele Aspekte beleuchten und die Öffentlichkeit neutral und unabhängig informieren. Doch all zu oft wird einseitig berichtet, wichtige Fakten werden verschwiegen oder es wird eben gar nicht informiert. Viele Medien geben eine feste Mainstream-Meinung vor, andere Ansichten haben dort keinen Platz.

Einheitsbrei und Demokratie passen jedoch nicht zusammen.

In Zeiten des Internets und der sozialen Medien informieren sich die Menschen dann eben anderswo. Die Wahrheit kommt irgendwann, wenn auch verspätet, ans Licht. Warum also nicht gleich die Wahrheit schreiben und berichten? Wieso maßen sich manche Medienvertreter an, der Öffentlichkeit Fakten vorzuenthalten oder gar die „richtige“ Meinung vorzuschreiben? Wo bleibt der Respekt vor den mündigen Bürgerinnen und Bürgern, den Lesern und Zuschauern?

Irgendwann ist der Berg, der unter den Teppich gekehrt wurde so groß, dass alle darüber stolpern.

Die Medien verlieren mehr und mehr das Vertrauen der Bevölkerung und haben es selber in der Hand dieses zurückzugewinnen.

Auch die Politik beklagt einen großen Vertrauensverlust. Ähnlich wie viele Medien hat sich auch ein Großteil der Politiker von der Bevölkerung und deren Realität entfernt. Die verschiedenen Parteien unterscheiden sich nicht mehr groß, auch hier ist der Mainstream angekommen.
„Opposition ist das Salz in der Suppe der Demokratie!“ sagte einst Walter Scheel. Doch wo ist sie hin, die demokratische Opposition? Wo ist die Mitte geblieben? Wie soll eine Diskussion entstehen, wenn fast alle der gleichen Meinung sind und keine anderen Ansichten anhören und zulassen? Ist nicht gerade das ein wesentlicher Bestandteil der Demokratie? Und auch, dass demokratische Werte gelebt und verteidigt werden?
Halbwahrheiten und Floskeln helfen bei Problemen nicht weiter! Dies trägt zur Verunsicherung der Bevölkerung bei, nicht jedoch die Wahrheit, die irgendwann sowieso ans Licht kommt. Und eines vergessen manche Politiker gerne, die Realität, die Krisen und Probleme müssen die „Normalbürger“ ausbaden. Haben Sie dann nicht auch Respekt und Ehrlichkeit sowie Unterstützung verdient? Dazu weniger reden und mehr handeln, Probleme sehen, ansprechen und nicht einfach wegschauen. Die Wählerinnen und Wähler ernst nehmen, diese informieren und miteinander konstruktiv diskutieren. So geht Demokratie!
Es darf nicht sein, dass man Angst haben muss, eine vom Mainstream abweichende Meinung kundzutun!

Einigkeit und Recht und Freiheit gelingt nur mit Respekt, Ehrlichkeit, Toleranz, Meinungsfreiheit, kurzum mit Menschenrechten gültig für alle gegenüber allen!
Mensch sein und bleiben, damit ist uns allen schon viel geholfen!

Ich verbleibe mit demokratie- und menschenfreundlichen Grüßen


Anja Fiedler
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4 Kommentare
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Anja Fiedler aus Düsseldorf | 07.01.2016 | 18:15  
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Peter Krämer aus Bochum | 07.01.2016 | 20:01  
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Anja Fiedler aus Düsseldorf | 07.01.2016 | 20:07  
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Anja Fiedler aus Düsseldorf | 08.01.2016 | 07:55  
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