Merkels Welt und die Flüchtlingskrise !

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Zur späten Stunde diskutierte gestern die Reporterin Dunja Hayali im TV das Flüchtlingsproblem, zeigte Hintergründe auf und war auch selbst vor Ort in Krisengebieten. Warum eigentlich so spät ? Sollte dem Bundesbürger vorenthalten werden, was der Politik unangenehm sein muss ? Oder muss man diese Sendung überhaupt nicht zeigen, weil viele Bürger denken, dass man mit Zuständen leben muss, die man nicht ändern kann.

Da berichtete einer dieser selbsternannten Lebensretter vor der lybischen Küste voller Enthusiasmus von seinen Rettungseinsätzen. Mit einem Boot, dessen Crew fast nur aus jungen Leuten bestand,  hatten sie  seit Jahresende ca. 18.000 Menschen aus dem Meer gerettet. Im Moment ist es aber mit der "Menschenfischerei" vorbei , denn diese privaten Hilfsorganisationen stehen im Verdacht, mit den Schleppern gemeinsame Sache zu machen. Diese Aktionen, auch unter Beteiligung von "Ärzte ohne Grenzen"  wird als Taxifahrt nach Italien bezeichnet.

Die Warlords in Lybien schicken die seeuntüchtigen Boote meist bei ruhiger See hinaus, da kann man die Boote leichter sichten und schwappen auch nicht so schnell voll Wasser. Bei diesem Wetter sind alle Mann der Rettungsschiffe auf Beobachtungsstation und halten Ausschau. Wolfgang Bosbach, Teilnehmer der Runde  kennt die Situation vor Ort zwar nicht genau, sieht hier aber kritische Ansätze, dass Linien überschritten werden und man von einer abgesprochenen Aktion ausgehen kann. Der klassische Seenotrettungsfall, dass ein Schiff bei Sturm in Seenot gerät , der scheint hier nicht gegeben, sondern hier werden seeuntüchtige Schiffe hinausgebracht und ein Notstand produziert.

Eine  Vertreterin der Grünen sieht das natürlich anders , es besteht der Eindruck, dass hier  noch mehr geleistet werden soll. Nun haben die Lybier ihre Hoheitszone ausgeweitet und verhalten sich den  Rettungsschiffen gegenüber aggressiv - sie feuern Warnschüsse ab. Das ist aber nicht der alleinige Grund, die Rettungsschiffe abzuziehen, bis zum Rand der erweiterten  Grenzlinie schaffen es die Schlauchboote kaum noch. Der Sinneswandel der Lybier läßt sich vermeintlich dadurch erklären, dass hier Geld eine Rolle spielt.

Wolfgang Bosbach, nunmehr auf Abschiedstournee im TV stellt klar, dass Deutschland nicht unbegrenzt Flüchtlinge aufnehmen kann. Nanu, wir er zur AfD wechseln ? Aber das ist an diesem Politiker zu schätzen, er spricht Klartext. 

Es werden Bilder aus Norditalien gezeigt, wo Flüchtlinge unter Brücken kampieren und eine Kleinstadt überfordern. Man ist sich in dieser Sendung einig, dass die Aufteilungsquote in Europa kaum etwas nutzt, die Flüchtlinge gehen dahin, wo sie die größten Chancen haben und das ist nun mal Holland, Frankreich oder Deutschland. Das man durch Aufteilungsquoten etwas ändern kann, das ist reines Wunschdenken.

Eine Milliarde Menschen auf der Welt sind auf der Flucht, davon 65 Millionen kriegsbedingt und 1 Million warten in Afrika auf die Überfahrt nach Europa. Frau Merkel hat ihren Spruch : "Wir schaffen das" immer noch nicht zurückgenommen, sie pocht auf die Bestimmung, dass Asyl keine Obergrenzen kennt und redet nun lieber über das Abgasproblem von Dieselautos.

Da hört man von Flüchtlingshelfern, die sich in Deutschland ehrenamtlich engagieren, dass die Integration so nicht gelingen kann. Mittlerweile dürfte hier ja jedem bekannt sein, dass überwiegend jugendliche , alleinreisende Männer ankommen. Es ist zu vernehmen, dass kurz nach der Ankunft in Deutschland nach der Wohnung und dem Auto gefragt wird , dass die Schlepper versprochen  hatten. Um in der Heimat keine Bilder von der Massenunterkunft zeigen zu müssen, posiert man dann gerne vor fremden Häusern und schicken Karossen. So wird die Unwahrheit potenziert und lockt neue Wirtschaftsflüchtlinge an.

Ich sage es ganz deutlich, die Flüchtlingspolitik ist ein Desaster. Merkel lenkt ab, weil sie kaum etwas bewegt hat. Berlin versucht das Problem auszusitzen und auf ausländischem Boden zu lösen. Wäre die Balkanroute nicht geschlossen, so müssten wir jetzt nicht  jährlich 400.000 sondern die doppelte Anzahl von Wohnungen bauen.  Aber keine Sorge, wir sind ja ein reiches Land !
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7 Kommentare
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Peter Gross aus Bochum | 17.08.2017 | 14:13  
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Stefan Hoffmann aus Düsseldorf | 17.08.2017 | 15:21  
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Peter Gross aus Bochum | 18.08.2017 | 09:26  
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Stefan Hoffmann aus Düsseldorf | 18.08.2017 | 11:09  
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Peter Gross aus Bochum | 18.08.2017 | 14:25  
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Stefan Hoffmann aus Düsseldorf | 21.08.2017 | 01:50  
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Peter Gross aus Bochum | 21.08.2017 | 16:36  
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