MIT Düsseldorf besuchte die Messe bei Nacht

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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Düsseldorf (MIT) besuchte am 1. Februar die Messe Düsseldorf bei Nacht. Der Rundgang führte dabei auch in die Katakomben unter den Hallen, in denen sich Lüftungsanlagen, Verteilungsnetze und Kältemaschinen befinden.



Der Kreisverband Düsseldorf der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU hatte zu dem außergewöhnlichen Messebesuch eingeladen. Unter der aktuellen Diskussion der Frage Gewinnausschüttung versus Wettbewerbsfähigkeit wollte die MIT mit ihrem Vorsitzenden Norbert Hüsson den hohen Stellenwert des Messestandortes Düsseldorf für die Stadt und die Region herausstellen. Die anwesenden Mitglieder, unter ihnen die Landtagskandidaten Angela Erwin und Olaf Lehne sowie der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Messe Düsseldorf und Ratsherr Andreas Hartnigk freuten sich über das solide Wachstum der Messe Düsseldorf Gruppe und die Steigerung des Konzernumsatzes auf 430 Millionen Euro in 2016 (Vorjahr 302 Millionen Euro).

Besonders beeindruckt zeigten sich die Besucher über die Pläne für den Neubau Messe Süd (Future Building), die Messechef Werner Dornscheidt ausführlich vorstellte. Dornscheidt erläuterte die massiven Veränderungen, die im Messewesen in den letzten 15 bis 20 Jahren stattgefunden haben. Das Konzept Messe Düsseldorf 2030 umfasst deshalb gleichwertig Gelände und Portfolioentwicklung, Hard- und Software der Messemacher. Dies so umzusetzen ist nur mit einer auf eigenen soliden Beinen stehenden, schuldenfreien Messegesellschaft zu stemmen, so die Einschätzung von Norbert Hüsson. Der Messestandort dürfe nicht gefährdet werden. Im Rahmen der Besichtigung führte Clemens Hauser, Prokurist und Bereichsleiter Technik der Messe Düsseldorf, die 50- köpfige Delegation zudem durch die sich unter den Hallen befindlichen technisch hochkomplexen Katakomben, die Lüftungsanlagen, Verteilungsnetze und Kältemaschinen beherbergen.

Die Messe Düsseldorf ist die erfolgreichste und profitabelste Messegesellschaft mit eigenem Gelände in Europa. 2016 konnte die Zahl der internationalen Besucher und Aussteller weiter gesteigert werden. „Das internationale Geschäft trägt nachhaltig zur Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Düsseldorf bei“ sind sich Angela Erwin und Olaf Lehne einig. „1,5 Millionen Besucher und Aussteller pro Jahr bedeuten für Düsseldorf 13.000 Arbeitsplätze, 720 Millionen Euro Aussteller- und Besucherausgaben, 1,2 Milliarden generierte Umsätze, 7 Millionen Euro Gewerbesteuer sowie 26 Millionen Euro steuerliche Effekte. Damit ist die Messe Düsseldorf ein wichtiger Motor auch für den Mittelstand“, erklärten Erwin und Lehne.

Ein Dialog mit der hier ansässigen Wirtschaft, der Industrie sowie dem Handwerk ist Angela Erwin und Olaf Lehne besonders wichtig. „Weitere Unternehmensbesichtigungen und Gespräche mit den hiesigen Wirtschaftsvertretern sind bereits in Planung“, sagten die beiden Organisatoren und Landtagskandidaten
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2 Kommentare
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Jochen Czekalla aus Duisburg | 07.02.2017 | 13:29  
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Norbert Opfermann aus Düsseldorf | 13.02.2017 | 11:29  
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