Nach Neubau der Wehrhahnlinie: „Friedrichstraße wird multifunktional“

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Stellten in ihrer Abschlussmoderation die aktuellen Pläne der Neugestaltung Friedrich- und Elisabethstraße vor: (v.l.) Dr. Uwe Kloppe sowie Dr. Stephan Keller und Andrea Blome vom Verkehrsmanagement. Die Arbeiten könnten 2017 beginnen. Foto: Stefanie Siegel
Breite Gehwege, Radstreifen und „grüne Welle“ bei Tempo 40 – das Ingenieurbüro Lindschulte und Kloppe sowie Vertreter des Amtes für Verkehrsmanagement stellten die Neugestaltungspläne der Friedrichstraße nach Inbetriebnahme der Wehrhahnlinie vor.

Unter großer Bürgerbeteiligung entwickelte das Ingenieurbüro Lindschulte und Kloppe die Neugestaltungspläne des Straßensystems Friedrich- und Elisabethstraße sowie aller Nebenstraßen.
Nach den Moderationsverfahren, in denen erste Entwürfe bereits im April dieses Jahres präsentiert wurden, stellte Dr. Uwe Kloppe vom Ingenieurbüro nun eine Version der Oberflächenneugestaltung vor, in der sehr viele Anregungen und Hinweise von Bürgern berücksichtigt und eingearbeitet wurden.
Überdies erläuterten Mitarbeiter des Amtes für Verkehrsmanagement und des Grünamtes an sechs Infoständen Details der aktuellen Planung. Diese sieht neben breiten, multifunktional nutzbaren Gehwegen, die die Aufenthaltsqualität steigern sollen und Gastronomie anbieten, ausgebaute Radstreifen vor.

Am Einbahnstraßensystem soll festgehalten werden

Grundsätzlich hält das Ingenieurbüro am Einbahnstraßensystem fest. Bleibt die Elisabethstraße zweispurig, so sehen die aktuellen Pläne nur noch eine überbreite Fahrbahn auf der Friedrichstraße vor. Eine Behinderung des Verkehrsflusses sieht Dr. Uwe Kloppe dabei nicht: „Abschnittsweise schlagen wir auf der Friedrichstraße sogar Tempo 30 vor.“ Durch die neue Verkehrsführung könnte dabei vom Bilker S-Bahnhof bis zum Heinrich-Heine-Platz eine „grüne Welle“ bei der gemäßigten Geschwindigkeit von durchschnittlich 40 Kilometer pro Stunde möglich sein.

Multifunktionale Flächen bieten optimale Nutzung

Auf allen Haupt- und Nebenstraßen des neu geplanten Areals ist lärmoptimierter Flüsterasphalt vorgesehen. Multifunktionale Flächen sollen das Kurzzeitparken sowie ein Be- und Entladen nach wie vor möglich machen. Um verbotenes Parken auf den breiten Radwegen, die an das Düsseldorfer Hauptradwegenetz angebunden werden sollen, zu unterbinden, soll eine konsequente Verkehrsüberwachung durchgesetzt werden. Baumalleen sollen neben einer abgehängten Beleuchtung und vielen Sitzmöglichkeiten die Aufenthaltsqualität auf den entsprechenden Straßen deutlich erhöhen.
Da es sich nach wie vor um einen Entwurf handelt, lud Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller Bürger zur weiteren Planungsbeteiligung ein. Vorschläge können bei Edith Mende und Markus Schneider im Amt für Verkehrsmanagement unter Telefon 89-94687 und per E-Mail an verkehrsplanung@duesseldorf.de eingereicht werden.
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