Neue Bebauung an der Unterrather Straße: Das ist der Siegerentwurf

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Modern und optisch trotzdem klassisch gehalten: Die Neubebauung an der Unterrather Straße 27-41, die insgesamt 58 Wohneinheiten schafft . (Foto: Graphik: Forster / Wogedo)

Die Wohnungsgenossenschaft Wogedo ersetzt ihre Häuser an der Unterrather Straße 27-41 durch Neubauten. Die sollen moderner werden, aber gleichzeitig die alte Optik bewahren.

Das Konzept für die Neubebauung an der Unterrather Straße 27-41 steht: Eine Jury aus Vertretern der Stadtverwaltung, der Politik und der Wogedo hat sich einstimmig für den Entwurf des Architekten Stefan Forster ausgesprochen.

Für das Bauprojekt im Düsseldorfer Norden hatte die Wogedo gemeinsam mit der Stadt Düsseldorf ein kooperatives Gutachterverfahren durchgeführt. Ergebnis: Forster macht‘s. Sein Entwurf konnte bei allen Beteiligten punkten und fügt sich mit seiner geschwungenen Kante und durch den Einsatz von Klinkern in das gewachsene Stadtgefüge ein.

„Die neu entstehenden Wohnungen sind ein Gewinn für Düsseldorf und unterstützen die positive Entwicklung des Standorts“, bekräftigt Dr. Gregor Bonin, Dezernet für Stadtplanung und Bauen, und ergänzt: „Die Zusammenarbeit im Rahmen des kooperativen Gutachterverfahrens war sehr konstruktiv. Gemeinsames Engagement aller beteiligten Akteure ist wichtig, wenn man einen Stadtteil qualitativ aufwerten will.“

Architekt Stefan Forster freut sich schon auf die neue bauliche Herausforderung: „Die städtebauliche Situation war eine anspruchsvolle Aufgabe, die unser Entwurf gut löst. Er interpretiert die vorhandene Situation neu und fügt sich harmonisch in die Nachbarschaft ein “

Durch den Neubau an der Unterrather Straße entstehen zukunftsfähige Wohnungen mit einem hohen Ausstattungsstandard. Die Mietpreise sollen trotzdem moderat bleiben. „Wir werden auch an diesem Standort in Düsseldorf modernes Wohnen zu einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis möglich machen“, versichert Wogedo-Vorstand Andreas Vondran.

Der Wohnungsbestand an der Unterrather Straße 27-41 soll voraussichtlich ab 2015 ersetzt werden. Ein Schritt, der laut Wogedo-Vorstand aufgrund der deutlich in die Jahre gekommenen Bausubstanz nötig ist. Schon seit rund 14 Monaten führt die Wogedo intensive Gespräche mit den Bewohnern des alten Bestands und erarbeitet gemeinsam mit ihnen individuelle Lösungen für eine Umsiedelung.

„Für die Mieter ist es ein großer Schritt, ihre angestammten Wohnungen zu verlassen“, weiß Vondran, „wir möchten, dass ihnen das so leicht wie möglich fällt und sie die Entscheidung für den Bestandsersatz mittragen.“

Guten Gewissens mittragen können soll diesen Entwurf auch, wer dabei das bisherige gewachsenen Bild der Unterrather Straße berücksichtigt haben möchte. Schließlich sei das laut Dr. Gregor Bonin „eine städtebauliche Figur, und die soll erhalten bleiben.“
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