Özil schweigt weiter ! Wird er in der Nationalmannschaft zum Fremdkörper ?

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Der Bierhoff hat es vom Kicker zum Direktor des DFB gebracht, das ist in etwa so, als wäre er vom Tellerwäscher empor gestiegen. Die Harmonie im DFB ist etwas gestört, seit dem sich Özil und Gündogan mit dem türkischen Despoten haben werbewirksam ablichten lassen. Özil fand anerkennende Worte für "seinen Präsidenten" !

Im Spiel gegen Österreich sang Özil die deutsche Hymne nicht mit . Und zu seinem Auftritt mit dem türkischen Despoten blieb er bisher stumm. Die Karenzzeit dazu eine Erklärung abzugeben, die ist längst vorbei, was er nun sagen würde, klingt nicht mehr authentisch , sondern eher als eine taktische Maßnahme. 

Bierhoff hatte insgeheim wohl gehofft, dass sich das Problem totläuft, wie so oft in der Politik. Aber da hatte er sich verrechnet. Zuvor hatte er noch versucht, den Fototermin mit Erdogan als "unüberlegt" herunterzuspielen. Die Zuschauer bei den letzten Spielen und so gar aus dem Lager der Ösis sahen es anders und von den Rängen erscholl ein Pfeifkonzert, wenn die beiden Millionäre am Ball  waren. Bierhoff will eine möglichst unpolitische Truppe und findet es richtig, wenn Özil schwieg. Unpolitisch heisst aber, dass man die Nationalhymne nicht mehr spielen sollte und die Fans ihre Schwarz-Rot-Goldenen Accessoires einpacken sollten, dann geht es nur noch ausschließlich um Geld.

Also Herr Özil, der Auftritt mit Erdogan war kein Lapsus, es kann mehr dahinter vermutet werden, aber die politische Einstellung zur Türkei des Herrn Erdogan wurde verschwiegen. Özil hat das Recht zu schweigen, aber es lastet wie Mehltau auf dem Turnier ! Er spielt nicht für Deutschland, sondern vermutlich nur für sich selber !
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Renate Smirnow-Klaskala aus Essen-Nord | 13.06.2018 | 20:50  
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